Investitionen in Samtgemeinde fast nur durch Förderprogramme möglich

Auch in diesem Jahr investiert die Samtgemeinde Lutter in die Buswartehäuschen. Dies ist, wie hier an der Bergstraße in Ostlutter, notwendig. Zwei Haltestellen in Ostlutter werden erneuert. (Foto: Süpke)

Haushalt für 2017 und 2018 vorgelegt / Allein in diesem Jahr ein Minus von 433.000 Euro

Das Zahlenwerk der Samtgemeinde Lutter zeigt ein deutliches Bild: Auch in den Jahren 2017 und 2018 wird unterm Strich ein dickes Minus stehen.

Rund 433.000 Euro sind es in diesem und rund 441.000 Euro im kommenden Jahr. Fakt ist aber auch: Mehr sparen geht nicht. Das wurde bei der Vorstellung des Doppelhaushaltes am Donnerstag im Samtgemeinderat deutlich.
Investitionen unter anderem in Straßen und Schulen sind notwendig. Das schreibt der Gesetzgeber vor. Ein Mindestmaß zur Erhaltung der Sicherheit und notwendiger Infrastruktur muss in der Samtgemeinde Lutter gewährleistet sein. So kann beispielsweise der Winterdienst nicht eingespart werden, da die Sicherheit auf den Straßen gegeben sein muss. Krux an der Sache: „Die Samtgemeinde Lutter hat wenig Möglichkeiten, die erforderlichen Mittel selbst zu beschaffen”, heißt es im Haushalt. Zumal die Zahl der Einwohner weiter sinkt. Zum Vergleich: 2005 lebten in der Samtgemeinde Lutter 4.479 Einwohner, zehn Jahre später sind es nur noch 4.058. Die teilen sich 2015 wie folgt auf: 2.371 Einwohner zählt der Flecken Lutter, 781 wohnen in Hahausen und 906 in der Gemeinde Wallmoden.
Daher muss die Samtgemeinde Schulden machen, um den Fortbestand weiter zu sichern. Investitionen gibt es, wenn auch nur wenige.

Den kompletten Artikel lesen sie in der aktuellen Ausgabe des Seesener Beobachters vom 26.März.