Karl-Hermann Falkenberg plädiert für die Bildung einer Einheitsgemeinde Lutter

Falkenberg plädiert für die Bildung einer Einheitsgemeinde. (Foto: bo)
Bodenstein/Lutter (bo). Karl-Hermann Falkenberg (Bodenstein), Mitglied des Rates der Samtgemeinde Lutter am Barenberge, hat jetzt einen Antrag an die Ratsvorsitzende Karin Rösler-Brandt gerichtet. Darin wird Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt gebeten, Verhandlungen mit den drei Mitgliedsgemeinden aufzunehmen mit dem Ziel, eine Einheitsgemeinde zu bilden. Falkenberg begründet seinen Antrag wie folgt:
„Nach dem Gutachten der Firma „art“ Hannover vom 17. November 2010 wäre „ein Vorteil der Einheitsgemeinde“ unter anderem ihr politisches Gewicht, welches sie zum Beispiel in einer Auseinandersetzung mit dem Landkreis entwickeln könnte. Hier würde eine Einheitsgemeinde ein geschlossenes Bild abgeben.
Nicht zuletzt ist als politisch-strategische Erwägung auch zu berücksichtigen, dass die Landesregierung angekündigt hat, nach der Phase der Freiwilligkeit die Neuordnung der kommunalen Körperschaften gegebenenfalls selber vorzunehmen. Die Samtgemeinde Lutter würde mit einer Umwandlung zur Einheitsgemeinde ein politisches Zeichen setzen. Die politische Hürde, anschließend „von oben“ andere Vorstellungen durchzusetzen, wäre damit deutlich höher.
In finanzieller Hinsicht halte ich eine Einsparung in Verbindung mit Material- und Personalkosten wie zum Beispiel Porto, Kopierpapier, Sitzungsgelder, Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten und „Betreuung“ (Zeitaufwand) aller Ratsmitglieder durch die Verwaltung von circa 30.000 Euro für möglich. Ein ganz entscheidender Vorteil ist für mich, dass unser Rathaus in Lutter vollumfänglich uns erhalten bleiben würde.“