Kathy Kelly mit frenetischem Beifall und stehenden Ovationen bedacht

Begeisterte: der evangelische Gospelchor Lutter.

Gospelchor Lutter hat gerüttelt Maß Anteil an einem großartigen Konzert in St. Georg

Wären nur alle Gottesdienste so gut besucht wie das Konzert mit der „Grande Dame of Gospel und Folk“: Nach 20-jähriger Abstinenz gab Kathy Kelly in der fast bis auf den letzten Platz besetzen St.-Georg-Kirche zu Lutter ihre musikalische Visitenkarte ab. Sie kam, griff zu Akkordeon & Gitarre und sang sich in die Herzen des begeisterten Auditoriums, das diesenOhrenschmaus noch lange in Erinerung behalten wird.

Lutter (G. J.). Ein gerüttelt Maß Anteil an dem grandiosen Konzert hat zweifelsohne der evangelische Gospelchor mit Christine Weitz an der Spitze. Die Sängerinnen und Sänger bringen im ersten Set „Ti elotse“ (aus Namibia), „Come, Now It´s Time To Worship“, „Soon I Will Be Done“ und „Siyahamba“ (aus Südafrika) zu Gehör und stimmen das Publikum bestens auf den ersten Auftritt von Kathy Kelly ein.
Die gebürtige Amerikanerin brilliert in ihrem neuen Live-Programm mit zahlreichen Evergreens, vielen gefühlvoll gesungenen Balladen sowie bekannten und neu arrangierten Gospels, Spirituals und Traditionals aus Deutschland, Spanien und Irland – gerade die irischen Songs wie „Wearing The Green“ und „Easy and Slow“ ziehen die Zuhörer sichtlich in ihren Bann. Begleitet wird Kathy Kelly in Lutter vom Pianisten Dirk Benner, der sich als einfühlsamer, kongenialer Partner der Mezzosopranistin entpuppt.
Highlight vor der Pause: der „Shrek“-Titelsong „Hallelujah“ – Kelly erklimmt mit ihrer imposanten Stimme auch die höchsten Töne mit einer unglaublichen Leichtigkeit.
Im zweiten Teil des Konzerts wartet der Gospelchor mit „Jesus“, „This Little Light Of Mine“ und „Friend Of God“ auf und erntet neuerlich frenetischen Applaus. Der brandet hernach auch beim zweiten Part Kathy Kellys auf, die einmal mehr ein gesangliches Feuerwerk abbrennt. Als sie „Go Tell It On The Mountain" anstimmt, holt Kathy Kelly den Gospelchor mit auf die „Bühne“ – auch das Publikum wird zum Mitsingen inspiriert. Nach „Glory Hallelujah" singt Christine Weitz
(ungeplanterweise) „Oh Happy Day" und stellt eindrucksvoll ihr vokales
Können unter Beweis. Zusammen mit den Konzertbesuchern werden noch einige Strophen von „ Sonne der Gerechtigkeit" gesungen, und mit den "Irischen Segenswünschen" endet das offizielle Programm. – Natürlich werden Zugaben gefordert und denn auch gewährt, obwohl sich der Gospelchor nicht darauf vorbereitet hat. So ergibt sich spontan noch ein tief emotionales „Amazing Grace", das Kathy Kelly im Duett mit Christine Weitz intoniert – Gänsehautfeeling total! „i“-Tüpfelchen ist schließlich „Shine your light" mit einer eindrucksvoll improvisierenden Kathy Kelly. – Der Dank der Zuhörerschar: Anhaltender
Beifall und stehende Ovationen.