Landfrauenverein Lutter zählt 120 Mitglieder

Die Jahreshauptversammlung wurde mit Kaffee und Kuchen versüßt.

Vortrag von Hanna Kip zum Thema „Was ist Gesundheit – Was ist Krankheit?“

Zügig verlief der offizielle Teil bei der Jahreshauptversammlung des Landfrauenvereins Lutter am Barenberge im Café Blickpunkt, so dass noch genug Zeit für den Vortrag von Hanna Kip aus Salzgitter-Ringelsheim blieb. Sie referierte über das Thema „Was ist Gesundheit – Was ist Krankheit?“
Besonders erfreut zeigte sich Renate Geldmacher-Ternedde, 1. Vorsitzende, zu Beginn der Versammlung aber über den Mitgliederzuwachs. Im vergangenen Jahr haben sich fünf weitere Frauen dem Verein angeschlossen. Insgesamt zählt der Landfrauenverein nun erfreuliche 120 Mitglieder.
Heike Seifert, Schriftführerin des Vereins, verlas den Jahresbericht und ging nochmals auf die Höhepunkte der abgelaufenen zwölf Monate ein. Sie erinnerte an die verschiedenen Vorträge. Unter anderem an einen Dia-Vortrag von Renate Geldmacher-Ternedde über St. Petersburg oder den Besuch der Schriftstellerin Regina Albrecht, die ihr Buch „Nur eine Vision“ vorstellte.
Natürlich wurde auch nochmals an die Fahrten nach Halle, Bielefeld und Hornburg erinnert. Im Herbst trafen sich die Landfrauen mit dem Ostlutteraner Pilzberater Marcus Golis zu einer Expedition.
Bei dem Tagesordnungspunkt Wahlen wurde Regina Uhde einstimmig zur neuen Kassenprüferin gewählt.
Nach der Bekanntgabe des Programms für das Jahr 2013 (ein umfassender Bericht dazu folgt in einer der nächsten Ausgaben) folgte der Vortrag von Hanna Kip aus Salzgitter.
Kip ist studierte Apothekerin, Heilpraktikerin und, darauf legt sie besonderen Wert, klassiche Homöopathien. In ihrem Vortrag ging die gebürtige Salzgitterin, die viele Jahre in München lebte und arbeitet und erst vor einem Jahr in ihre Heimat zurückkehrte, auf die Problematik der Antibiotika-Verfütterung bei Tieren und die Gefahr von Epidemien wie Ehec oder der Vorgelgrippe ein. Letztere, das machte die Heilpraktikerin und Homöpathien deutlich, seien gar nicht so gefährlich wie es von den Medien immer dargestellt wird. Vor allem werden bei solchen Vorfällen mit den Schüren von Ängsten gearbeitet. Die Todesfälle lägen nämlich deutlich niedriger als stets behauptet. Ferner ging Kip auf Medikamentenmissbrauch und dessen Folgen ein. „Ein gesundes Immunsystem“, so die Referentin, „kommt in vielen Fällen auch ohne Tabletten aus.