Mahnfeuer als Protest gegen geplante 380-kV-Trasse

NDR-Moderator Henning Orth (rechts) interviewte Wallmodens Bürgermeister Bodo Mahns. In Sachen 380 kV-Trasse wurden die Aussagen Mahns' auf der NDR-Homepage allerdings teilweise falsch wiedergegeben. Foto: Jung

Missverständnisse im Interview des NDR mit Bürgermeister Bodo Mahns

Alt Wallmoden/Baddeckenstedt (bo). Am Montag, 4. Oktober, werden in Sachen 380-kV-Leitung in Alt Wallmoden keine Protestaktionen stattfinden – da gab es offensichtlich im NDR-Interview, das Henning Orth am Mittwoch mit Bürgermeister Bodo Mahns am Jubiläums-Tour-Bus führte und in Auszügen auf der Hompage des Radiosenders veröffentlicht wurde, Missverständnisse. Mahns hatte weder von "300 Meter hohen Monstermasten" gesprochen noch auf Aktionen in Alt Wallmoden hingewiesen. Vielmehr sprach er geplante Mahnfeuer an, die am Montagabend gegen die ins Auge gefasste Stromtrasse zwischen Wahle im Landkreis Peine und Mecklar in Nordhessen entfacht werden sollen.
An dieser Aktion will sich rund ein Dutzend Bürgerinitiativen beteiligen, darunter auch die BI Ringelheim. Geplant sind unter anderem zwei Mahnfeuer in der Gemarkung Wartjenstedt westlich der Autobahn 39. Die Salzgitteraner wollen bei Lesse drei Strohballen entzünden. Insgesamt soll die Feuerkette aller Bürgerinitiativen 100 Kilomter lang sein.