NDR-Reporter Henning Orth plaudert mit Alt Wallmodenern

Gerhard Brunke, Bodo Mahns und Henning Orth – der NDR machte in Alt Wallmoden Station.

Bürgermeister Bodo Mahns stellt 400-Seelen-Dorf vor und spricht das Thema „Trasse“ an

4.000 Kilometer und 200 Haltestellen an 25 Tagen: Zum 25-jährigen Jubiläum von Hallo Niedersachsen ging das niedersächsische Fernseh-Landesprogramm gemeinsam mit der Sendung „Mein Nachmittag“ auf Tour. Der Jubiläumsbus fuhr am 6. September in Hannover los und trifft dort am Freitag, 1. Oktober, wieder ein – exakt 25 Jahre nach der ersten „Hallo Niedersachsen“- Sendung.
Alt Wallmoden (bo/G. J.). Am Mittwoch war Reporter Henning Orth mit dem Tour-Bus im Harz unterwegs und sammelte Anregungen für die Berichterstattung des Senders. Der Tag endete am Wurmberg in Braunlage. Dort gab es ab 15 Uhr auf dem Parkplatz an der Wurmbergseilbahn den ersten Harz-Schnee der Saison 2010. Das Ski-Museum Braunlage präsentierte seine schönsten Stücke, und der Kurdirektor stellte in der Sendung „Mein Nachmittag“ seine Pläne für den Tourismus in Braunlage vor.
Am Mittwoch, Punkt 9 Uhr, stellten sich in Alt Wallmoden an die 100 Bürgerinnen und Bürger zum ersten Tageshalt des NDR-Tour-Busses am Dorfgemeinschaftshaus ein. Mit Brötchen und Kaffee begrüßten die Einwohnerschaft das NDR-Team. Mit von der morgendlichen Partie waren unter anderen auch die Bürgermeister Wallmodens und Hahausens, Bodo Mahns und Henri Hoffmeister, Mandatsträger aus den Kommunalparlamenten sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden.
Bürgermeister Bodo Mahns informierte Henning Orth kurz über das 400-Seelen-Dorf und sprach dann auch das Thema „380-kV-Trasse“ an. Mahns bezog dazu ausführlich Stellung und verwies auf die Aktivitäten zahlreicher Bürgerinitiativen. So mache auch die BI Ringelheim gegen die „Monstermasten“ Front.
Nicht von ungefähr prangte am Dorfgemeinschaftshaus ein zum Thema passendes Plakat mit der Aufschrift „Höchstspannung unter die Erde – Nein zu Mega-Masten“. Bürgermeister Bodo Mahns unterstützt die Bürgerinitiativen. Er befürchtet eine Verschandelung der Landschaft und negative Auswirkungen auf die Wohnqualität. Statt der geplanten bis zu 70 Meter hohen Masten fordert Mahns deshalb eine Erdverkabelung.