Samtgemeinde präsentiert sich Messegästen

Mit den Messegästen bastelten die Landfrauen Karten, die mit Stempeln verziert wurden.
 
Ina Deppe ließ das Spinnrad ordentlich rotieren.

Verwaltung und Landfrauen werben für die Schönheit ihrer Heimat auf der „Grünen Woche“ in Berlin

Dass die Samtgemeinde Lutter einiges zu bieten hat davon konnten sich am Freitag auch die Besucher der „Grünen Woche“ in Berlin überzeugen. Denn kurz vor dem Wochenende übernahmen Vertreter aus der Samtgemeinde den Stand des Nördlichen Harzvorlandes und rückten die Vorzüge ihrer Heimat ins rechte Licht.

Neben Samtgemeindebürgermeister Peter Kühlewindt mit seinen beiden Mitarbeiterinnen Angelika Schrader und Gabriele Polenske waren es vor allem die Lutteraner Landfrauen, die für große Aufmerksamkeit sorgten. Landfrauen-Chefin Renate Geldmacher-Ternedde hatte sich ordentlich Unterstützung mitgebracht.
Neben ihr belebten noch Margret Probst, Vera Mittendorf, Ina Deppe und Ulrike Illers den Stand der Samtgemeinde.
Die Tage zuvor hatten sich die anderen Kommunen aus dem Nördlichen Harzvorland auf der Messe in Berlin präsentiert. Organisiert wurde das ganze Spektakel vom Tourismusverband Nördliches Harzvorland.
Angelika Schrader von der Samtgemeinde strahlte über das ganze Gesicht und sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, wieder als Team aufzutreten. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt wird durch solche Auftritte und Aktionen ungemein gestärkt. Die Stimmung ist gut, und der neu gestaltete Stand ist sehr ansprechend. Wir fühlen uns alle sehr wohl und sind hier gut aufgehoben.
Auch Gabriele Polenske ist mit dem Messeauftritt zufrieden. Beim durchblättern der neuen Imagebroschüre des Nördlichen Harzvorlandes bleibt sie auf der Lutter-Seite hängen und meint: „Genau das beschreibt unsere Samtgemeinde Lutter am Barenberge.“
Polenske und Schrader standen dann auch den ganzen Tag für Fragen parat. „Besonders beliebt bei den Besuchern waren die Prospekte und Informationen über den Walderlebnispfad im Eidechsengrund, das Heimatmuseum sowie die Freizeitkarte und das Stempelheft“, konnten die beiden am Ende des Tages berichten.
Auch Verwaltungs-Chef Peter Kühlewindt zog am Rande der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Nauen (der „Beobachter“ berichtete) ein positives Fazit. „In Berlin war es sehr anstrengend aber auch wirklich informativ“, so Kühlewindt.
Wie bereits erwähnt waren es vor allem auch die Lutteraner Landfrauen die große Aufmerksamkeit auf den Stand der Samtgemeinde lenkte. Renate Geldmacher-Ternedde hat ihre Damen vor dem Messebesuch „flott gemacht“. In einheitlicher Garderobe präsentierten sie sich den Messerbesuchern. Und alle Damen waren voll in ihrem Element wie es die Landfrauen-Vorsitzende auf den Punkt brachte: „Wir lieben es einfach mit den Messebesuchern ins Gespräch zu kommen und ihnen die Schönheit unserer Heimat näher zu bringen.“
Margret Probst und Vera Mittendorf verteilten sehr zur Freude der Stand-Gäste selbstgebackene Kekse nach hauseigener Rezeptur. Die Mürbeteig- und Löffelplätzchen mit Kakao, Haferflocken, Schokostreuseln und Glasur dienten auch als Lockmittel. Und war das Interesse erst einmal auf den Stand der Samtgemeinde gelenkt, übernahm beispielsweise Ulrike Illers, die mit Groß und Klein mit Stempeln gestaltete Karten bastelte.
Ina Deppe zeigte allen Interessierten wie die Wolle vom Schaf zu Strümpfen oder Schals verarbeitet werden kann. Am Spinnrad verarbeitete Deppe die Wolle ihres Ostfriesischen Milchschafes Molly.
Zusammenfassend bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass der Auftritt der Samtgemeinde als gelungen bezeichnet werden kann. Vor allem das kräftige Engagement der Landfrauen führte dazu, dass sich zahlreiche Messegäste längere Zeit am Stand aufhielten.