Schützenverein Lutter hat wieder dichte Dächer über dem Kopf

Heinrich Schwerdtfeger und Hans-Jürgen Künzel brachten sich mit 170 Stunden Eigenleistung ein. Fotos: Süpke (Foto: Süpke)

Heinrich Schwerdtfeger und Hans-Jürgen Künzel brachten 170 Stunden Eigenleistung in das Projekt ein

Lutter (bo). Der Schützenverein Lutter e.V. von 1926, der heuer auf sein 85-jähriges Bestehen zurückblicken kann, sah sich in die Pflicht genommen, seine in die Jahre gekommenen Schützenhausdächer zu erneuern
Seit mehr als drei Jahren bestand Handlungsbedarf: Die Dächer über dem Aufenthaltsraum und dem Luftgewehrstand mussten dringend auf Vordermann gebracht werden, da es häufig zu Wasserschäden im Deckenbereich gekommen war. Da aber das liebe Geld fehlte,  wurden die Platten immer wieder mit Faserdichtungsmaße notdürftig abgedichtet. 2009 schließlich war durch erneute Rissbildungennichts mehr zu retten.
So holte der Schützenverein von einem ortsansässigen Dachdeckerbetrieb unter Einbeziehung von Eigenleistungen ein Angebot ein, um den finanziellen Aufwand zu ermitteln. Durch großzügige Spenden und Bezuschussung durch den Kreissportbund konnte im 2010 der Auftrag erteilt werden.
Nach der Zusage der Mittel vom Kreissportbund ging es nun mit handwerklichem Geschick zur Sache. Unter fachlicher Anleitung brachten sich Heinrich Schwertfeger und Hans-Jürgen Künzel mit einem Zeitaufwand von 170 Stunden in das Projekt ein. So wurden die Dachflächen entkernt, gereinigt, Altmaterial entfernt und 
neue Latten aufgeschraubt, um die Trapez- und Ziegelbleche zu befestigen. Ferner war es erforderlich, in die Dachflächen eine verbesserte Wärmedämmung einzubringen, um die hohen Heizungskosten zu senken. Die Verzögerung der Genehmigung, Schwierigkeiten bei der Materiallieferung und der frühzeitige Wintereinbruch führten immer wieder zu Problemen. Nach dem jüngsten Arbeitseinsatz und der kompletten Fertigstellung war es die 1. Vorsitzende, Margarete Wiese, angesichts der Eigenleistung voll des Lobes und stolz auf die geleistete Arbeit. Wiese: „Nun haben wir viele Jahre Ruhe in Sachen Regenwasser!“