Turbulentes Jahr für Lutteraner Brandschützer

Die Beförderten der Feuerwehr Lutter (von links nach rechts): Ortsbrandmeister Maximilian Seifert, Sebastian Walz, Nils Gottschlich, Mark Sonnenrein, Daniel Kehl, stellvertretende Ortsbrandmeister Kai Gottschlich und Lennard Jahns. (Foto: Süpke)

Schwere Verkehrsunfälle und Wechsel an der Führungsspitze / Beförderungen und Ehrungen

Zu gleich mehreren schweren Autounfällen mussten Lutteraners Brandschützer in diesem Jahr ausrücken.

In Erinnerung ist unter anderem der Horrorcrash am 11. Juli auf der L 496 in Richtung Lutter geblieben. Eine Corsa-Fahrerin aus Bodenstein wollte dann nach links in die Straße Brandhai abbiegen. Der Wolfsburger wollte das vor ihm fahrende Auto und den Corsa überholen. Dabei übersah er, dass die Bodensteinerin bereits den Abbiegevorgang eingeleitet hatte. Mit voller Wucht prallte er mit seinem Auto in die Fahrerseite des Corsa. Im Auto saßen neben der Bodensteinerin auf dem Beifahrersitz ihre elfjährige Tochter und auf dem Rücksitz hinter der Mutter der fünfjährige Sohn. Alle drei wurden schwer verletzt. Solche Einsätze stimmen die Feuerwehrleute nachdenklich. Zumal es 2016 auch Verkehrsunfälle gab, bei denen sich die Fahrer das Leben nehmen wollten. Bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung blickten die Lutteraner auf ein turbulenten Jahr 2016 zurück. 
Vier Brandeinsätze und zehn Hilfeleistungen wurden die Feuerwehrchronik aufgenommen. In Erinnerung ist auch der Unfall in der Lutteraner Ortsmitte geblieben. Nach einem Bremsmanöver kippte der Treckeranhänger um, dabei zerbrachen mehrere Behälter mit sogenannter Ammoniumnitrat-Harnstofflösung und gut 4.000 Liter Flüssigkeit ergossen sich anschließend in einen Regenwasserkanal zur Neile. 42 Einsatzkräfte, darunter 18 Atemschutzgeräteträger, schultern die Herausforderungen, die die Feuerwehrleute bei ihren Einsätze zu bewältigen hat. Zudem gehören 21 Feuerwehrleute in der Altersabteilung und 17 Kinder und Jugendliche der Feuerwehr Lutter an.

Den Rest des Artikels finden Sie in der Ausgabe vom 8. Dezember im Beobachter.