Von Filmmusik bis Ungarischer Tanz

Die St.-Georg-Kirche war anlässlich des Konzertes so gut wie „ausgebucht“. (Foto: Süpke)

Kammerorchester des Gymnasiums Salzgitter-Bad begeistert in St.-Georg-Kirche zu Lutter

Sie sind gern gesehene Gäste in der Samtgemeinde Lutter, und hier insbesondere in der St.-Georg-Kirche.

Die Rede ist von den Musikerinnen und Musikern des Kammerorchesters des Gymnasiums Salzgitter-Bad. Vor mittlerweile 16 Jahren ist das Orchester aus der Taufe gehoben worden und hat sich seitdem auch über die Grenzen des Salzgitteraner Stadtgebietes hinaus längst einen Namen gemacht. Ein großer Verdienst sicherlich auch der äußerst engagierten Leiterin des Ensembles, Juliane Örtl-Raecke. In Lutter war man bereits 2014 und 2015 zu Gast.
Bevor aber das Publikum in einer fast „ausgebuchten“ St. -Georg-Kirche sowohl mit altbekannten Klassikern als auch mit vielen neu eingeübten Stücken begeistert werden konnte, galt es für alle Beteiligten erst einmal die Ärmel hochzukrempeln. Sämtliche Instrumente, technischen Geräte und andere unerlässliche Utensilien mussten erst einmal nach Lutter transportiert und dort platziert werden – die Generalprobe nicht zu vergessen.
Am Samstag dann endlich der große Auftritt. Das seit einigen Jahren stetig wachsende Repertoire des Orchesters reichte von Händels „Wassermusik“ über die weltbekannte Filmmusik Henry Mancinis (Inspector Clouseau-Theme) bis hin zu „Drei Haselnüsse für Aschenputtel“ von Karel Svoboda. Einmal mehr stand dabei in der St.-Georg-Kirche eine Reihe von Solisten im Rampenlicht. So verzauberten Pia Speh und Theresa Zell im Duo mit einer beeindruckend dargebotenen Sonate von Jean Marie Leclair. Hannes Dörting am Violoncello, begleitet von Juliane Örtl-Raecke am Klavier, überzeugte mit der Gavotte d-moll von Lully, während der 1. Satz von Vivaldis Konzert für Violine G-Dur, dargeboten von Konstantin Pretzsch (Violine) und Felix Walleitner (Klavier) reichlich Applaus fand. Gleiches galt für Lilli Martin am Klavier mit dem berühmten „La Valse d’Amelie“ von Yann Tiersen aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und für einen Kanon für drei Violonen und Basso continuo von Pachelbel, den Mona Bickel, Pia Speh, Connor Joynson, Hannes Dörting und Juliane Örtl-Raecke intonierten.
Nicht minder überzeugend präsentierte sich auch das gesamte Kammerorchester beispielsweise bei „Game of Thrones“, „Fiesta“, dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Brahms oder auch bei Leonard Cohens gefühlvollem „Hallelujah“ und einem Medley aus dem Film „Frozen“.
Alles in allem war die Veranstaltung wieder ein großer Erfolg für die Musiker der Schule – und ein Hörgenuss für das Publikum. Wie es am Rande hieß, soll es auch im kommenden Jahr, abermals im Lutteraner Gotteshaus, ein Gastspiel geben.