Wanderschilder auf neuesten Stand gebracht

Bernd Sprengel (hier zu sehen) montierte in der vergangenen Woche zusammen mit Klaus-Peter Süpke zahlreiche neue Schilder.
 
Die Standorte der einzelnen Schilder werden mittels GPS-Koordinaten genau erfasst.

Harzklub-Zweigverein Lutter setzt Beschilderungsaktion fort / Zahlreiche Schilder wurden erneuert

Arbeitsreiche Tage liegen hinter den beiden Lutteraner Harzklubmitgliedern Bernd Sprengel und Klaus-Peter Süpke.

Denn in der vergangenen Woche betätigten sich die beiden Wanderfreunde mit der „Neu“-Beschilderung zwei beliebter Wegstrecken rund um den Flecken. Es ist nicht die erste Aktion dieser Art.
Bereits im zurückliegenden Jahr wurden einige Wege im Einzugsgebiet des Lutteraner Zweigvereins mit neuen Schildern ausgestattet, die den Erholungssuchenden aus nah und fern eine optimale Orientierung auf den Wanderrouten bieten soll.
Der Clou an den neuen Schildern ist aber nicht nur die verbesserte Lesbarkeit und damit einhergehende Orientierung, sondern auch die Erfassung mittels GPS. Am oberen rechten Schildrand sind nämlich die Koordinaten vermerkt, was es Wanderern erlaubt mittels eines geeigneten Empfangsgerätes ihre genaue Position zu bestimmen. Zudem bietet es den Harzklub-Verantwortlichen eine hervorragende Übersicht über den Standort der Schilder. Sprich: Sollte ein Schild verschwunden oder aufgrund anderer Einflüsse nicht mehr brauchbar sein, so können diese ohne große Sucherei punktgenau aufgesucht und schließlich ausgetauscht beziehungsweise repariert werden.
Die Erfassung der Wegschilder mittels GPS geht auf eine Initiative des Harzklub-Hauptverbandes zurück. In Vorbereitung auf den Deutschen Wandertag, der im vergangenen Jahr in Bad Harzburg ausgetragen wurde, hatten die Verantwortlichen des Hauptverbandes alle Zweigvereine dazu aufgefordert, die Wegschilder in ihren Zuständigkeitsbereichen zu erneuern und mit den entsprechenden Koordinaten zu versehen. Damit wollte der Hauptverband nicht nur für eine neue und einheitliche Beschilderung sorgen, sondern auch den Trends der Zeit Folge leisten. Denn schon heute erkunden viele Wanderer die Natur mit GPS-Empfängern, die die Navigation im Wald deutlich erleichtern.
Für die Zweigvereine sollten durch diese Aktion keine weiteren Kosten entstehen, weshalb sie beim Hauptverband ihren Bedarf anmelden konnten. Der Lutteraner Zweigverein sah dies wie viele weitere Zweigvereine auch als gute Gelegenheit an, die Beschilderungen auf den heimischen Wegen quasi kostenneutral zu erneuern und auf den neuesten Stand zu bringen.
Aus diesem Grund bestellte man für die wichtigsten Wegstrecken im Bereich Lutter, Ostlutter, Bodenstein, Nauen und Alt Wallmoden die nötigen Schilder. Bereits im zurückliegenden Jahr erneuerten die Mitglieder die Ausschilderung auf den Wegen rund um Ohe-Hütte und Jägerhaus.
Nun folgte mit Beginn des Frühlings die Erneuerung auf den Wegstrecken 4 und 5, die vom Graffel (Schützenplatz) über Richterhöhe, Dicke Eiche, Pagenburg, Könneckenrode zum Steinbruch nach Ostlutter und zurück führen. Ingesamt erneuerten Süpke und Sprengel innerhalb von drei Tagen rund 20 Schilder mitsamt der Befestigungspfähle.
Die Wegstrecken 4 und 5, die eine Länge von 7,5 beziehungsweise elf Kilometern umfassen, gehören zu den beliebtesten Wanderstrecken im Bereich des Lutteraner Harzklubs und werden auch von den Dienstagswanderern regelmäßig abgelaufen.
Mit dieser Aktion leistet der Harzklub auch einen wichtigen Beitrag für die touristische Infrastruktur in der Samtgemeinde und das alles mit ehrenamtlicher Arbeit.