Wehr Ortshausen bei Funk- und Fahrübung vorn

Eine der Aufgaben: Sandsäcke füllen. (Foto: Gottschlich)

„Blauröcke“ aus Lutter Ausrichter der Leistungsprüfung / Bodensteiner Brandschützer auf Rang zwei

Die Freiwillige Feuerwehr Lutter war jetzt Ausrichter der diesjährigen Samtgemeinde Funk- und Fahrübung. Die ersten Koordinaten hatten die fünf beteiligten Feuerwehren der Gemeinde sowie die Wehren Ortshausen und Börnecke bereits im Vorfeld erhalten.
An den ersten „Stationen", die angefahren werden mussten, galt es, eine Steckleiter richtig aufzustellen, Knoten und Stiche fehlerfrei zu absolvieren, einen Flaschenzug richtig in Bewegung zu setzen und einen Schaumeinsatz zu simulieren. Desweiteren wurde von den Frauen und Männern die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer abverlangt. Ferner war die DRK-Bereitschaft aus Lutter ebenfalls mit einer Station vor Ort und kontrollierte die Verbandkästen. Darüber hinaus mussten die Feuerwehr-Teams „eine stark blutende Wunde am Bein“ versorgen. Natürlich war auch Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Beispielsweise beim Sandsäcke füllen, beim Ziellöschen per Kübelspritze und beim Puzzle zusammensetzen.
Die Leistungsprüfung führte nicht nur durch die gesamte Samtgemeinde, sondern auch nach Upen und Jerze, wo Aufgaben in so genannten „toten Briefkästen" lagerten.
Nach dem Rundkurs fanden sich alle Wehren am Gerätehaus Lutter ein und warteten auf die Siegerehrung, die Gemeindebrandmeister Hans-Herrmann Beltau vornahm. Den 1. Platz belegte die Ortswehr Ortshausen mit 437 Punkten. Auf den Plätzen folgten Bodenstein mit 417 Punkten und Hahausen mit 376 Zählern. Auf Platz vier fand sich Ostlutter wieder. Platz 5 belegte Börnecke, Sechster wurde Nauen, und der siebte Rang war Alt Wallmoden vorbehalten.
Beltau bedankte sich bei allen Akteuren für die Teilnahme an der diesjährigen Leistungsüberprüfung. „Nach dem Tag weiß jeder, wo seine eigenen Stärken und Schwächen liegen und daran kann nun entspreechen gearbeitet werden", so der Gemeindebrandmeister. Natürlich ging sein Dankeschön auch an Heike Körner, die stellvertretend für das DRK Lutter vor Ort war.