Wenn’s knistert und lodert

Die jüngsten Osterfeuerbesucher in Lutter am Barenberge beim Entzünden des Osterfeuers. (Foto: Süpke)

Ungetrübter Osterfeuerspaß in der Samtgemeinde

In diesem Jahr war zum Glück alles anders: Herrschten beim Osterfest im vergangenen Jahr noch eisige Temperaturen und eine dicke Schneedecke vor, so reichte den Einwohnern der Samtgemeinde Lutter am Barenberge am zurückliegenden Wochenende fast schon ein leichteres Jäckchen, um den Besuch der Osterfeuer in vollen Zügen genießen zu können.

Auch sonst hatte der milde Winter beziehungsweise frühe Frühlingsbeginn seine Vorteile. Aus den Gärten konnte reichlich Baum- und Strauchschnitt gesammelt werden. Der war auch entsprechend trocken, sodass die Traditionsfeuer von Hahausen bis Alt Wallmoden optisch ansprechend und quasi „vorschriftsmäßig“ abgebrannt werden konnten.
Im Flecken Lutter spielte sich das Geschehen mitten im Grünen „Im Graffel“ ab. Wie andernorts auch, hatte hier die Ortsfeuerwehr die Regie übernommen und wachte über das Geschehen. Ein besonderes Auge hatte man auf die jüngsten Teilnehmer. Sie durften an diesem Abend nämlich ganz offiziell „zündeln“ und mit ihren Fackeln das Osterfeuer in Brand stecken. An den eigens aufgebauten Buden sorgten fleißige Helferinnen und Helfer dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden musste. Einem rundum gelungenen Abend im Kreis der Ortsgemeinschaft stand also nichts im Wege.
Ein ähnliches Bild bot sich auch in Neuwallmoden. Hier zeigte sich Ortsbrandmeister Bernhard Neumann als Chef der ausrichtenden Feuerwehr vor allem stolz auf die fleißigen Mitstreiter aus den Reihen der Jugendfeuerwehr.