Wenn’s knistert und lodert

„In Graffel“ in Lutter waren Resonanz, Wetter und Stimmung prächtig.

Ungetrübter Osterfeuerspaß trotz Kälte in der Samtgemeinde

In diesem Jahr war es nicht ganz so wie noch 2014: Reichte beim Osterfest im vergangenen Jahr fast schon ein leichtes Jäckchen, um den Besuch der Osterfeuer in vollen Zügen genießen zu können, so mussten sich die Einwohner der Samtgemeinde Lutter am Barenberge am zurückliegenden Wochenende doch schon mit warmer Winterjacke und Mütze bewaffnen, um den frostigen Temperaturen zu trotzen. Das aber tat der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal es ansonsten sonnig und trocken blieb.

Aus den Gärten konnte im Vorfeld wieder reichlich Baum- und Strauchschnitt gesammelt werden. Der hätte zwar durchaus trockener sein können, aber trotzdem konnten die Traditionsfeuer von Hahausen bis Alt Wallmoden optisch ansprechend und quasi „vorschriftsmäßig“ abgebrannt werden.
Im Flecken Lutter spielte sich das Geschehen wie gewohnt am Sonnabend mitten im Grünen „Im Graffel“ ab. Wie andernorts auch, hatte hier die Ortsfeuerwehr die Regie übernommen und wachte über das Geschehen. Ein besonderes Auge hatte man dabei auf die jüngsten Teilnehmer. Sie durften an diesem Abend nämlich ganz offiziell „zündeln“ und mit ihren Fackeln das Osterfeuer in Brand stecken. An den eigens aufgebauten Buden sorgten fleißige Helferinnen und Helfer dafür, dass niemand Hunger und Durst leiden musste. Einem rundum gelungenen Abend im Kreis der Ortsgemeinschaft stand also nichts im Wege.
Das gleiche Bild bot sich beispielsweise auch in Hahausen, wo die Zahl der Besucher, die den Weg in die Feldmark an der B 248 gefunden hatten, von den Feuerwehraktiven auf 500 geschätzt wurde – viele aus der Umgebung.