Aufholjagd mit 2. Platz belohnt

Arne Hoffmeister zeigt sich mit seiner Saison im KTM X-Bow GT4 sehr zufrieden. (Foto: Gruppe C GmbH)

Rennsport: Arne Hoffmeister mit Rennen und Saison sehr zufrieden

Mit einer über drei Stunden dauernden grandiosen Aufholjagd beendete der Lutteraner Arne Hoffmeister im KTM X-BOW GT4 den 9. und letzten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2017. Der diesmalige Fahrerkollege Christian Gebhardt (Stuttgart) übernahm den Start des Vier-Stunden-Rennens als 4. in der KTM X-Bow Klasse.
Da die Fahrbahn überwiegend feucht war und von einigen Streckenabschnitten noch Nieselregen gemeldet wurde, entschied man sich für Regenreifen. Doch nach drei Runden trocknete die Strecke sehr schnell ab und das tückische Fahrverhalten wegen der unpassenden Bereifung war für den KTM-Neuling eine große Herausforderung. In der 6. Runde wurde der Fahrerwechsel und der Reifenwechsel auf profillose Slicks vollzogen. Für Hoffmeister begann damit ein über drei Stunden dauernder Stint. In der X-Bow Klasse lag man zu der Zeit auf dem letzten Platz und im Gesamtklassement sehr weit hinten. Die Aufholjagd gelang angesichts von nahezu perfekten und immer schnelleren Rundenbestzeiten in einer so beeindruckenden Manier, dass sogar ein Drei-Minuten-Rückstand egalisiert wurde und die bis dahin auch fehlerfrei fahrenden Brüder Johannes und Ferdinand Stuck in der letzten Runde um ihren Klassensieg bangen mussten. In der letzten Schikane vor der Zielüberfahrt klebte der KTM von Hoffmeister förmlich im Heck der Marken- und Teamkollegen Stuck. Wenige Meter weiter, beim Überfahren der Ziellinie, betrug der Vorsprung nur noch 0,6 Sekunden.
Rückblickend ist die gesamte Saison, die Hoffmeister erstmals für Isert-Motorsport und dem KTM X-Bow GT4 mit ständig wechselnden Fahrerkollegen bestritten hat, überwiegend positiv einzuordnen. Zwar schmälern die drei Ausfälle durch Unfall oder technische Defekte die Bilanz, aber anderseits sprechen zwei 2. Plätze und ein Klassensieg auch für eine gute Performance. Insgesamt freut sich Hoffmeister, dass er die Standfestigkeit des Rennwagen weiterentwickeln konnte und die meisten Rundenbestzeiten in der X-Bow Klasse nicht nur im Training, sondern auch im Rennen erzielen konnte. Für 2018 wird Hoffmeister bei der Premiere von KTM beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten.