Bornhausen holt 1:4 auf, Kantersieg für Lutter/Hahausen

Die SG im Vorwärtsgang – sie siegte gestern mit 10:0 gegen den VfL Oker II

1. Nordharzklasse: SG siegt zweistellig gegen das Schlusslicht VfL Oker II / Mekadmi-Elf trotzt Spitzenreiter Remis ab

Eine echte Toreflut gab es am gestrigen Sonntag in der 1. Nordharzklasse.

Die SG Lutter/Hahausen konnte sich mit 10:0 gegen die Gäste aus Oker durchsetzen und Bornhausen schaffte gegen den SC Harlingerode ein überraschendes 4:4, nachdem sie Bis zur 70. Minute noch 1:4 zurücklagen.

Lutter/Hah. - Oker II 10:0
Einbahnstraßenfußball gab es in Lutter zu sehen. Mit 10:0 besiegte die SG Lutter/Hahausen den überforderten Gegner aus Oker, die nicht zu unrecht auf dem letzten Tabellenplatz steht. „Wir haben noch einige große Chancen vergeben“, so SG-Trainer Reinhard Michel. Die Gäste sahen zudem in der 75. Minute eine gelb-rote Karte.
Die Torfolge: 1:0 Tim Kubitschke (10.), 2:0 Robin Klapproth (12.), 3:0 und 4:0 Niklas Klay (20./33.), 5:0 Sören Kassebaum (48.), 6:0 Niklas Klay (59.), 7:0 Simon Schößler (61.), 8:0 Tim Kubitschke (63.), 9:0 Robin Klapproth (86.) und 10:0 Tim Kubitschke (89.).

Bornhausen - Harlinger. 4:4
„Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, meinte Bornhausens Trainer Riadh Mekadmi nach Spielschluss gegenüber dem „Beobachter“. „Wenn man gegen den Tabellenführer 1:4 zurückliegt und dann noch ein Unentschieden schafft, ist das eine ganz tolle Leistung“, so der Trainer weiter. Seine Jungs hätten bis zuletzt gekämpft und taktisch trotz der vier Gegentreffer auch diszipliniert gespielt.
Nach der frühen Führung durch Andreas Franke (5.) schafften die Gäste den schnellen Ausgleich. Das 2 und 3:1 für Harlingerode fiel jeweils nach Standardsituationen in der 16. und 45. Minute. Nach dem 1:4 in der 49. Minute glaubte wohl kaum noch jemand an den MTV. Doch die kamen in Person von Moritz Oschee zurück. Mit einem lupenreinen Hattrick (70./75./80.) sorgte er fast im Alleingang für den 4:4-Endstand und bekam dafür ein Sonderlob vom Trainer.
„Am Ende wäre fast noch mehr dringewesen, in der 90. Minute ging ein Torschuss nur knapp vorbei“, so Mekadmi, der mit dem Punkt aber natürlich auch sehr gut leben konnte. dh