Gute Platzierungen beim Lutter-Cup

Der Sieger bei der U16-Konkurrenz Robin Baciulis im Einsatz. (Foto: bo)
 
Bei den U10-Junioren erreichte Henri Schubert (links) vom TC Seesen Rang vier. (Foto: bo)

Lokale Nachwuchstennisspieler schneiden gut ab

Zu einem großen Erfolg für den ausrichtenden TSV wurde der an drei Tagen auf der gepflegten Anlage an der Bachstraße nunmehr zum fünften Male ausgetragene „TSV Lutter-Tenniscup“. Denn neben tollem Sommerwetter und von den Senioren des Vereins tophergerichteten Plätzen sagte allen Teilnehmern die angenehme und familiäre Atmosphäre, die optimale Betreuung und gut funktionierende Bewirtung seitens des Damenteams um Jutta Köhrich und weiteren besonders zu. Und der Chef-Organisator und Oberschiedsrichter Thorsten Münnich brauchte kaum einmal einzugreifen – ein Beweis für die sportliche Fairness der Aktiven.
Dass dieses Turnier mit Ranglistenwertung für den NTV und gesamten DTB sich immer größerer Beliebtheit erfreut, zeigt die Zahl von 91 abgegebenen Meldungen – und dies neben einigen parallel stattgefundenen Turnieren im Verbandsgebiet. Gespielt wurden die Jugendkonkurrenzen der Klassen U10 bis U16 im Ko.-System des Hauptfeldes und auch mit Nebenrunden, so dass jeder Teilnehmer mindes­tens zwei Matches für die Ranglisten-Wertung hatte.
Bei den Juniorinnen-U12 marschierte die topgesetzte Celina Kleefeld aus Blankenburg ohne Satzverlust zum Turniergewinn. Celina Stubhan schied in der zweiten Runde aus; ihre Schwester Ciara vom TC Seesen verlor im Halbfinale gegen Gina Gedeon aus Duderstadt nach großem Kampf, die dann im Endspiel gegen die Spitzenspielerin aus Sachsen-Anhalt deutlich unterlag. Dritte wurde Sophie Greiner vom TC GW Gifhorn. Die Konkurrenz der Juniorinnen-U14 entschied die an Nr. 3 gesetzte Sophie Tihorminova vom Sportpark Magdeburg nach einem 7:6; 6:0 im Finale gegen Laura Fricke vom Braunschweiger THC für sich. Marie Schubert vom TC Seesen unterlag der späteren Siegerin mit 3:6; 2:6 im Viertelfinale nach ordentlichem Spiel. Den 3. Platz belegte Merle Hirsch vom Braunschweiger THC. Lea Baschanow vom TC BW Salzgitter gewann hier die Nebenrunde. Lena Greiner vom TC GW Gifhorn setzt sich im Finale der U16 gegen Franziska Lühring (TSV Havelse) durch; Platz drei belegte hier Joana Wiemers vom TK Nordenham. Siegerin der Nebenrunde wurde hier Kira Schumann aus Gifhorn.
Henri Schubert vom TC Seesen wurde seiner leichten Favoritenrolle der U10 nicht ganz gereicht. Im Halbfinale unterlag er nach zwei ausgeglichen Sätzen dem Blankenburger Georg Hellmuth erst im Match-Tiebreak, der sich in der Runde davor nach recht ausgeglichenem Spiel über Nico Fabiniak vom TC Seesen durchgesetzt hatte. Das Finale gewann Lasse Schumann vom TC GW Gifhorn.
Dritter wurde Bennet Sündermann vom TSV Reinhausen. Fabiniak entschied die Trostrunde mit 6:2; 6:4 gegen Oskar Biermann, dem jüngsten Teilnehmer im Feld, für sich. Fabian Gusic und Luca Peters, beide vom VfL Westercelle, bestritten das Endspiel der Junioren U12. Fabian siegte; der topgesetzte Marco Schumann aus Gifhorn wurde Dritter des Wettbewerbes. Die Nebenrunde gewann der Göttinger Jannik Richter.
Mit Leon Finke vom FC Pfeil Broistedt und Nikolaus Richter aus Göttingen-Weende erreichten die Topgesetzten erwartungsgemäß das Finale der U14. Richter gewann mit 6:2, 6:1. Adrian Bernhard vom Club an der Alster aus Hamburg wurde hier Dritter. Den Sieg der Nebenrunde holte sich Louis Schimenas vom BTHC. Robin Baciulis vom TSV Haßbergen bestätigte seinen Top-Setzplatz; ohne Satzverlust wurde er sicherer Sieger der U16 gegen Niclas Schulz aus Wolfsburg. Platz drei belegte Phil Jänsch-Müller (TV WRB Bückeburg). Marius Müller vom Gastgeber TSV Lutter sammelte Erfahrung; Jan-Philipp Jansen aus Wolfshagen überstand die Auftaktrunde und Quentin Picart vom TC Seesen erreichte hier das Endspiel der Nebenrunde.
Bei der stimmungsvollen Siegerehrung im Neiletal durch Siegmar Bahr und Thorsten Münnich versprachen die meisten der Pokalgewinner und Platzierten dem Ausrichter, dass sie dieses Turnier fest in die Planung aufnehmen und im nächsten Jahr wiederkommen werden. „Ein schöneres Lob kann man als Veranstalter wohl nicht erhalten“ bilanzierte Regionsjugendwart Thorsten Münnich und sein Team abschließend.