Neuer Teilnehmerrekord beim Tennisturnier des TSV Lutter

NTV-Präsident Gottfried Schumann (Mitte) zu Gast beim Luttercup. Annike Biener (Turnierleitung) und Spartenleiter Siegmar Bahr fachsimpeln mit ihm. (Foto: Kluge)
 
Außer Erfahrungen war für den Lokalmatadoren Marius Müller (TSV Lutter) bei den Junioren U14 nichts zu gewinnen. (Foto: Kluge)

91 Jungen und Mädchen starteten beim Lutter-Cup/Treppchenplatz für Annsophie Hahne

Lutter (cfk). Der TSV Lutter am Barenberge durfte sich bei der 3. Auflage des Lutter-Cups über einen neuen Teilnehmerrekord freuen. Insgesamt 91 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1997 bis 2004 traten in drei Altersklassen an. Dabei musste an den ersten beiden Turniertagen auf fünf Plätze des TC Seesen ausgewichen werden, um alle Spiele zeitgerecht auszutragen.
Thorsten Münnich, der für die Turnierleitung den Überblick über den Spielverlauf hatte, führte die erneute Steigerung der Teilnehmer auf das erstmalige Ausspielen der U14-Klasse zurück. Immerhin 20 Jungen, allerdings lediglich sieben Mädchen, starteten in dieser Altersklasse und kämpften wie alle anderen Starter auch um Ranglistenpunkte.
„So langsam haben wir auch das Limit an Teilnehmern erreicht“, meinte Ira Alt, Jugendwartin im Verein. Noch mehr Starter würden dann sicher auf Kosten der doch recht persönlichen und familiären Atmosphäre beim Turnier gehen. Die scheint sich herumgesprochen zu haben, denn aus Blankenburg oder Oyten, Lohne, Aurich, Celle oder Göttingen reisten die Teilnehmer an. Auch Lokalmatadore waren am Start, schafften es aber nicht bis ganz oben aufs Treppchen. Der Bad Harzburger Timo Schwanecke hatte das Pech, gleich in der ersten Partie der U14 auf den Turniersieger Nico Dirnter (Blankenburg) zu treffen. In der Nebenrunde schaffte es Schwanecke bis ins Finale, wo er aber Maximilian Otto (Hohenhameln) unterlag. Marius Müller vom Gastgeber Lutter hingegen durfte das Turnier als gute Übungseinheit betrachten. In seinem ersten Spiel scheiterte er am topgesetzten Tim Kröger (TV Lohne), der aber eine Runde später aus dem Turnier ausschied. Auch in der Nebenrunde zahlte Müller Lehrgeld. Diesmal war der Bad Harzburger Till Mühlbrecht Endstation.
Mit Annsophie Hahne gelang aber immerhin einer Spielerin des Ausrichters der Sprung aufs Treppchen. In der mit nur sieben Spielerinnen besetzten Klasse U12 unterlag sie der Braunschweigerin Laura Fricke im Halbfinale nach einem spannendem Drei-Satz-Match. Den dritten Platz holte sie sich im vereinsinternen Duell mit Michelle Grüne in zwei Sätzen. Ihre Schwester Joana-Kristin war eine Altersklasse höher allerdings chancenlos. Gleich in der ersten Runde kassierte sie eine klare Schlappe. Ihre Kontrahentin Marie Klasen (Gifhorn) erreichte Platz drei, dominiert hatte die U14 jedoch DTB-Ranglisten-Spielerin Marlene Herrmann, die wohl mehr Zeit für die Anreise benötigte, als sie letztlich auf dem Platz stand. Denn selbst das Finale gewann sie souverän mit 6:1, 6:1 gegen die Braunschweigerin Victoria Reumschüssel. In der U10 holte sich Catjana Stubhan (TC Seesen) den Sieg in der Nebenrunde. Ihre beiden Drillingsschwestern Ciara und Celina beharkten sich im Spiel um Platz drei der Hauptrunde. Da behielt Ciara dann mit 6:4, 6:4 die Oberhand.
Ein Versprechen hielt NTV-Präsident Gottfried Schumann. Er hatte mit seiner Herren 65-Mannschaft in Lutter ein Punktspiel gehabt und anschließend die Zusage gegeben, beim Lutter-Cup einmal vorbei zu schauen und das Turnier somit zu unterstützen. Er zeigte sich sichtlich zufrieden. „Organisation, Ablauf und Wetter haben gepasst“, so Schumann. Über zwei Stunden war er auf der Anlage und begutachtete die Nachwuchscracks, tauschte sich mit dem Vorstand von Turnier und Verein aus. „Solch ein Turnier funktioniert nur mit großem ehrenamtlichen Engagement“, betonte er.