Die Wanderlust des HZV Mechtshausen-Rhüden ist ungetrübt

Die Wanderlust des HZV Mechtshausen- Rhüden ist ungetrübt, deshalb machten sich die fröhlichen Wanderer am Sonntag zu einer Wanderung nach Clausthal Zellerfeld im Oberharz auf den Weg, um eine Rundwanderung am Wassergrabensystem entlang zum Hirschler – und Pfauenteich, welche nach knapp der Hälfte erreicht wurden. Am mittleren Pfauenteich erläuterte der Wanderführer seinen Mitwanderern, dass sich in den 1930er und frühen 1940er Jahren dort eine Munitionsfrabrik befand. Hier wurden neben Bomben und Granaten vor allem große Mengen Sprengstoff hergestellt . Ein Teil der sehr sauren und aggressiven Abwässer aus der Produktion des Sprengstoffes TNT gelangte dabei unkontrolliert und unbemerkt in den Mittleren Pfauenteich. Der Versuch, diese Giftstoffe zu neutralisieren und zu entfernen, war zum Teil erfolgreich. Große Mengen von giftigem Schlamm lagern noch heute am und im Teich – ebenso wie im darunter liegenden Unteren Pfauenteich. Daher ist das Ufer des Mittleren Pfauenteichs abgesperrt, und das Baden im Teich sowie jedwede andere Nutzung des Gewässers verboten. Der ansonsten wunderschöne Teich gehört zum aktiven Teil des Kulturdenkmals „Oberharzer Wasserregal´´und steht damit unter Denkmalschutz. Nach einer Rast an der Weppner-Hütte ging es zum Polsterberger Hubhaus zurück, wo der Abschluss stattfand. Wanderführer Manfred Gomolak bedankt sich noch einmal bei seinen Mitwanderern für die gute Beteiligung.