Hokuspokus Fidibus...

Doppelter Genuss-Abend im Wilhelm-Busch-Haus: Die Besucher kamen aus dem Lachen kaum heraus.

...auch wenn der Mensch was Essen muss

Der doppelte Genuss-Abend im Wilhelm-Busch-Haus im November ist mittlerweile schon zu einer festen Tradition geworden. Im ausverkauften Haus nahmen auch am vergangenen Wochenenden wieder zahlreiche „Genießer“ an den festlich gedeckten Tischen im ehemaligen Pfarrhaus Platz und ließen sich ein delikates Drei-Gänge-Menü schmecken.

Dass die Zuschauer zwischen den Gängen auch etwas zu lachen hatten, dafür sorgte der wunderbare Bert Rex, der charmant durchs Programm führte und nebenbei allerlei Tricks auf Lager hatte. Er wusste dabei aber auch genau, was die Gäste sehen wollten: Kartentricks, mit denen er genial scheitern – aber auch verblüffen konnte.
Wer glaubt, außer kessen Sprüchen hätte der Mann nichts zu bieten, wurde schnell eines Besseren belehrt. Etwa als er eine Federboa aus einer geschlossenen Glasflasche verschwinden ließ. Mit seiner gespielt tapsigen Art entführte er die Zuschauer in eine Welt des Seins und Scheins, der Worte und Witze.
Er wickelte sie mit simplen Tricks um den Finger, ließ Tücher in seinem Frack „verschwinden“ und erklärte, warum das indische Seil nicht nach oben hängen wollte. Gerade, als sich so mancher Beobachter zu fragen begann, ob er überhaupt zaubern könne, demonstrierte der Künstler aus Thüringen seine magischen Künste. Er ließ Karten verschwinden, holte Geldstücke aus dem Nichts oder hinter seinem Ohr hervor.  Alles in allem wieder einmal ein gelungenes Fest im Wilhelm- Busch-Haus.