HZV Mechtshausen/Rhüden auf Exkursion im Ilsetal

Einmal mehr im schönen Harz unterwegs waren die Wanderer des HZV Mechtshausen-Rhüden.

23 Wanderer auf Schusters Rappen unterwegs / Fröhlicher Abschluss im Waldhotel

Am Sonntag machten sich 23 Wanderer auf den Weg nach Ilsenburg, um dort das Ilsetal zu erwandern. Vom Parkplatz aus ging es direkt an der Ilse entlang, die auf einem Streckenabschnitt von einem km einen Höhenunterschied von 120 Metern überwindet . Dabei stürzt das Wasser des wilden Harzflusses laut rauschend über eine Vielzahl kleiner und größerer kaskadenartig angeordneter natürlicher Wasserfälle talwärts. Entlang der Ilsefälle verläuft der Heinrich-Heine-Wanderweg, auf dem man bis zum Brocken wandern kann.
Auf dem Weg ging es bis zur Bremer Hütte, wo eine kurze Rast eingelegt wurde, um dann die Plessenburg in Angriff zu nehmen, wo die Mittagspause stattfand . Gut gestärkt ging es in Richtung Ilsestein, von welchem man eine herrliche Aussicht auf das Brockenmassiv , das Ilsetal und die umgebenden Berge , die Stadt Ilsenburg sowie Teile des nördlichen Harzvorlandes hat. Im Hochmittelalter befand sich auf dem Felsen eine Burg, die den deutschen Kaisern zum Schutz des umliegenden Reichsbannforstes und zur Überwachung des Klosters Ilsenburg diente.
Auf Befehl des Papstes wurde die Bergfestung im Jahre 1107 gestürmt und zerstört . Heute erinnern nur noch einige, etwas versteckt liegende Mauerreste an dieses Bauwerk.
Im Jahre 1814 errichtete Anton Graf zu Stolberg-Wernigerode zur Erinnerung an seine Freunde und Bekannten , welche in den Befreiungskriegen der Jahre 1813 und 1814 gefallen waren, ein großes gusseisernes Kreuz, zu dem der Aufstieg nicht ganz ungefährlich ist.
Nach dem Abstieg wurde noch in froher Runde eine Kaffeetafel im Waldhotel „Am Ilsestein“ abgehalten. Den beiden Wanderführern Gerhard Kunert und Gerhard Südekum ein herzlicher Dank für ihre Mühe und für die lehrreiche und gut dokumentierte Wanderung, die wohl trotz der etwas feuchten Witterung in guter Erinnerung bleiben wird.