Und alles auf Krankenschein

Die Laienmimen des Bilderhäuser Dorftheaters haben wieder einmal alle Register gezogen.

Bilderhäuser Dorftheater: Was für das Publikum Lach-Therapie ist, verlangt den Schauspielern Konzentration a

Die Pfarrscheune in Mechtshausen ist 14 Tage lang zur „Heber-Klinik” geworden, die Toiletten werden zu Stuhl- und Urin-Abgabestellen und der Vorraum zum Labor.

Artig stellen sich die Zuschauer mit ihren ärztlichen Überweisungen an, um Einlass beim Bilderhäuser Dorftheater zum diesjährigen Theaterevent zu bekommen: „Und alles auf Krankenschein” von Ray Cooney. Schon Wochen vorher waren wieder alle acht Vorstellungen in kürzester Zeit ausverkauft. Pastor Wünsche gibt in der Vorrede Anweisungen, wie man sich in der Heber-Klinik, vor allem in der Pause, zu verhalten hat, wo man nach der Blutentnahme sich auch stärken kann (Catering-Team um Ruth Loske, Ingrid Rangius und Uwe Geide).
Der ehrgeizige Oberarzt der „Heber-Klinik” Dr. Maiboom (Rainer Raczek) bereitet sich auf seine für die persönliche Karriere wichtige Rede beim Neurologen-Kongress vor, als die ehemalige Schwesternschülerin Mareike (Judith Heise) ihm eröffnet, dass er der Vater ihrer mittlerweile 18-jährigen Tochter Caro (Mandy Bartels) ist, die ihren Erzeuger kennen lernen möchte und im Krankenhaus auf die Suche gegangen ist.
Das muss natürlich vor der Ehefrau (Christiane Raczek) verheimlicht werden, und deshalb überredet er seinen Freund und Kollegen Dr. Hasselmann (Harald Brandt), die Vaterrolle zu übernehmen. Bis die temperamentvolle 18-Jährige ihren Vater bzw. dessen Ersatz findet, gibt es dramatische Kämpfe mit der Oberschwester (Konny Geide), die damit enden, dass die Valium-Spritze im Po der Schwester landet.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 22. Juni 2017.