Arbeiterwohlfahrt Münchehof ehrte verdiente Mitglieder

Pfarrer Gremse mahnt, Mitleid mit notleidenden Menschen nicht zu vernachlässigen

Münchehof ( Pe.) Die Arbeiterwohlfahrt Münchehof führte jetzt ihre Jahreshauptversammlung im Gasthof „Harzklause“ zu Münchehof durch. Im Mittelpunkt der diesjährigen Versammlung standen neben den üblichen Berichten und Regularien Ehrungen für langjährige Mitglieder. Darüber hinaus legte der Vorstand positive Jahresbilanzen über das abgelaufene Vereinsjahr vor und berichtete über die vorgesehenen Aktivitäten.
Zu Beginn der Versammlung hieß die Vorsitzende Waltraud Pedroß Mitglieder und Gäste gleichermaßen herzlich willkommen. Besondere Willkommensgrüße galten Pfarrer Mirko Gremse, der erstmals an einer Jahreshauptversammlung der AWO Münchehof teilnahm, sowie Ortsbürgermeister Joachim Pedroß. Die Ehrengäste übermittelten im Verlauf der Versammlung Grußworte, dankten für das soziale Engagement der AWO und wünschten für die Zukunft weiterhin erfolgreiches Wirken. Zudem verband Pfarrer Gremse seine Ansprache mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das als Appell zur tätigen Nächstenliebe gilt. Auch die Arbeiterwohlfahrt sei einst gegründet worden, um Notleidende zu unterstützen und Nächstenliebe zu praktizieren. An einigen Beispielen, so auch an der Not der Menschen durch die Ereignisse in Japan, mahnte er darauf zu achten, dass Mitleid nicht völlig verloren gehe.
Zügig wurden die Regularien erledigt und das von Schriftführerin Wilma Schultze verlesene Protokoll über die letzte Jahreshauptversammlung genehmigt. Als besonderer Höhepunkt stand dann die Ehrung langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Wilma Schultze, die zudem seit einigen Jahren als Schriftführerin dem Vorstand angehört, und für 25-jährige Mitgliedschaft Elviera Schnell durch die Vorsitzende Waltraud Pedroß und ihre Stellvertreterin Jutta Burgmann mit Ehrenurkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Klar, dass Waltraud Pedroß in ihrer Laudatio für diese beiden Jubilare besondere Worte des Dankes und der Anerkennung fand.

In ihrem anschließenden Vorstandsbericht ließ Waltraud Pedroß noch einmal die Aktivitäten der AWO des letzten Jahres Revue passieren. Besonders ging sie dabei auf die im letzten Jahr wiederum durchgeführte Weihnachtsfeier für alle Senioren des Dorfes ein, die Dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Helferinnen und Helfer gut gelungen sei. Neben einem sehr schönen Tagesausflug nach Magdeburg seien aber auch die monatlichen Zusammenkünfte jeweils am ersten und zweiten Dienstag willkommene Gelegenheiten, die Gemeinschaft und den gegenseitigen Gedankenaustausch zu pflegen. Und ganz selbstverständlich habe die AWO auch im letzten Jahr ihre Mitglieder bei besonderen Anlässen besucht und an den Höhepunkten des Dorflebens, so unter anderen an den Jubiläen des Heimatvereins und des DRK sowie am Dorffest teilgenommen und war darüber hinaus bei regionalen und überregionalen Zusammenkünften vertreten. Die Vorsitzende schloss ihren Bericht mit herzlichen Worten des Dankes an alle Mitglieder für die Treue zur Organisation und an alle Vorstandsmitglieder und Helferinnen sowie Helfer für das freundschaftliche Zusammenwirken.
Der sehr detailliert vorgestellte Kassenbericht wurde von der Versammlung ebenso entgegen genommen, wie der Bericht der Kassenprüfer. Die Kassenprüferin Ruth Eine, die gemeinsam mit Hanna Rott zweimal die Kasse geprüft habe, bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte darauf hin die Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstandes, die dann auch einstimmig ausgesprochen wurde.
Im Anschluss daran wurde verabredet, auch in diesem Jahr wieder einen Tagesausflug, diesmal am 30. August, nach Hannover mit anschließender Weiterfahrt nach Gifhorn sowie einer Panoramafahrt mit einem Boot auf der Ise und dem Mühlensee durchzuführen, und ansonsten an den regelmäßigen Zusammenkünften festzuhalten. Die Seniorenweihnachtsfeier ist wieder für den zweiten Adventssonntag geplant.