AWO Münchehof auf den Spuren der Harzziege

Die Teilnehmer der AWO-Ausflugsfahrt verlebten einen herrlichen Tag im Südharz.

Wunderschönes Wetter und ein tolles Programm machen Tagesfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis

Nach den heißen Tagen der letzten Zeit wurde es von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der AWO-Ausflugsfahrt als sehr wohltuend empfunden, dass just der ausgewählte Reisetag zwar mit viel Sonnenschein aber zugleich mit angenehmen Temperaturen verbunden war.
Die Witterungsbedingungen waren also außerordentlich günstig und entsprechend positiv war auch die Stimmung, als sich jetzt rund 40 Mitglieder und Gäste der AWO Münchehof zu einer Halbtagsfahrt zunächst in die Kurstadt Bad Lauterberg und später auf die sehr interessante Ziegenalm bei Sophienhof aufmachten. Jedenfalls freute sich die Vorsitzende Waltraud Pedroß sehr über die rege Teilnahme und hieß alle Gäste an Bord des Komfortreisebusses herzlich willkommen. In zügiger Fahrt erreichte die Reisegruppe schon sehr bald ihr erstes Zwischenziel mit der Kur- und Bäderstadt Bad Lauterberg. Dort angekommen, stand ein Bummel durch die Innenstadt auf dem Programm, den einige mit einem kleinen Einkaufsbummel in der fußgängerfreundlichen Einkaufsmeile, andere hingegen mit einer Pause in einem der schönen Kaffees verbanden. Nach gut einer Stunde führte dann die Route an Bad Sachsa vorbei durch Walkenried, Ellrich und Ilfeld durch den landschaftlich gerade zu dieser Jahreszeit wunderschönen Südharz. Schon bald war die Ziegenalm in dem kleinen, beschaulichen Örtchen Sophienhof erreicht.
Nach einer zünftigen Kaffeetafel nutzte die Chefin der Ziegenalm, Kerstin Liebich, die Gelegenheit, die Geschichte ihres Hofes von kleinsten Anfängen an bis heute zu schildern und das von ihr und ihrem Mann geführte Unternehmen vorzustellen. Neben den 120 Ziegen, von denen die meisten der Rasse „Harzziege“ zuzuordnen sind und deren Milch selbst verwertet und deren Produkte selbst vermarktet werden, werden auf dem Hof auch noch viele Schafe, Schweine und Hühner gehalten. Darüber hinaus zählt eine wunderschöne, urige Almstube und ein moderner Konferenzbereich sowie fünf Ferienwohnungen zu dem heutigen Unternehmen, in dem inzwischen auch Angestellte, Auszubildende, akademische Praktikanten und Handwerker beschäftigt werden. Aus den kleinsten Anfängen heraus hat sich also ein richtiges kleines mittelständiges Unternehmen entwickelt. Nach einem Rundgang über den Hof und durch die Stallung hatten alle Reiseteilnehmer natürlich nach einer entsprechenden Kostprobe noch Gelegenheit, sich mit vielerlei Naturprodukten, die zum Beispiel in der eigenen Hofkäserei erzeugt werden, einzudecken. Danach ging es dann in gemütlicher Fahrt über Rothesütte, Hohegeiß, Braunlage und Clausthal-Zellerfeld zurück nach Münchehof. So ging dann bei langsam untergehender Sonne ein Tag zu Ende, der nach Bekunden vieler Teilnehmer ein echtes Erlebnis gewesen ist. Bei den mit Dank verbundenen Abschiedsworten ließ Waltraud Pedroß durchklingen, dass die AWO Münchehof bei so viel Zustimmung sicher auch im nächsten Jahr eine ähnliche Unternehmung starten wird.