Durch die Winterlandschaft zum Schmausen

Die Teilnehmer der „großen“ Wandertour, hier an der Distelecke, wurden von Werner Fuchs angeführt. (Foto: Pedroß)

Traditionelle Wanderungen des Heimatvereins Münchehof erfreuen sich großer Beliebtheit

Der Heimatverein Münchehof ist seiner langjährigen Tradition folgend auch in diesem Jahr mit Winterwanderungen sowie mit einem zünftigen Grünkohlessen ins Veranstaltungsjahr gestartet. Begünstigt durch das Winterwetter bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und guten Schneeverhältnissen – zum Teil waren hohe Stiefel angebracht –, hatten sich am Sonntag sowohl zu der kleinen als auch zu der großen Wanderung bereits über 40 wanderfreudige Mitglieder des Vereins eingefunden. Die große Tour unter Führung von Werner Fuchs führte vom Bahnhof über Sautalstraße, Distelecke, Streithorst- und Buchtkopfweg zurück durch den Brackelsberg, an dem historischen Pulverschuppen vorbei, zum Dorfgemeinschaftshaus. Natürlich waren unterwegs auch Getränkestationen eingerichtet.
Dieser Übung folgte auch die zweite Gruppe unter Führung von Werner Hachmeister. Ihr Ziel war zunächst das idyllische und historisch interessante Pandelbachtal. Hier nutzte Werner Hachmeister die Gelegenheit, die inzwischen überall aufgestellten Schilder zu erläutern, die den Besuchern des Waldes als Notfallsammelpunkte dienen. Dann ging es weiter über Rohländerweg und ebenfalls durch den Brackelsberg – hier ergab sich unter großem Hallo ein zufälliges Zusammentreffen mit der „großen“ Wandergruppe. Zurück ging es dann den Waldsaumweg entlang über die Rodelwiese zum Dorfgemeinschaftshaus. Dort vereinten sich dann beide Wandergruppen mit den Nichtwanderern in dem nun mit rund 60 Teilnehmern nahezu vollbesetzten DGH, um sich bei Braunkohl, Schmorwurst und Kassler sowie entsprechenden Durstlöschern zünftig zu stärken. Kein Wunder also, dass Vereinsvorsitzender Dieter Pöppe ein außerordentlich erfreuliches Resümee der Winterwanderungen zog und den beiden Wanderführern für die vorbildliche Vorbereitung und Führung dankte. Ein besonderer Dank galt aber auch dem Team der „Harzklause“, das – so Dieter Pöppe – keine Mühe gescheut hatte, um die vielen Gäste so richtig zu verwöhnen.