„Ein Job im Büro ist nichts für mich!“

(Von Links) Pasquale Schrader, Marvin Reimer und Florian Doms starteten am 1. August in ihr erstes Ausbildungsjahr, hier mit Forstamtsleiter Henning Geske (links) und dem ausbildenden Forstwirtschaftsmeister Lutz Koprig (rechts).

Florian Doms, Marvin Reimer und Pasquale Schrader traten Ausbildung beim Forstamt Seesen an

„Arbeiten im Büro oder einer großen Industriehalle ist nichts für mich, ich möchte draußen in der Natur sein und nicht jeden Tag das gleiche machen”, antwortet Pasquale Schrader aus Gittelde, auf die Frage nach seinen Beweggründen eine Ausbildung bei den Niedersächsischen Landesforsten zu beginnen.

Dabei erntet er große Zustimmung von seinen beiden Kollegen Marvin Reimer und Florian Doms.
„Ich bin früher immer mit meiner Familie in den Wald gegangen, um Brennholz zu machen”, erzählt Pasquale weiter. Das dreiwöchige Schulpraktikum absolvierte er ebenfalls bei den Landesforsten, um sich dann fest entschlossen auf einen der begehrten Ausbildungsplätze zu bewerben.
Marvin Reimer aus Othfresen ist ebenfalls schon ein wenig mit der Forst in Berührung gekommen. Er erzählt, dass er bereits einen Jagdschein besitze und auch sein Vater Forstwirt war. Woraufhin er allerdings von seinem ausbildenden Forstwirtschaftsmeister Lutz Kobrig mit einem Zwinkern unterbrochen wird: „Sein Vater war ebenfalls in Seesen Forstwirt und hatte den gleichen Ausbilder wie Marvin. Er war damals einer der Umschüler.”
Florian Doms und Marvin Reimer hatten beide dennoch zunächst mehr Interesse an der Industrie. Nach verschiedenen Praktika änderte sich dies allerdings.
Im Gegensatz zu Pasquale und Marvin hatte Florian aus Hattorf noch keinen Kontakt zur Forst. Nach einem Termin bei der Berufsberatung entschloss auch er sich, bei den Niedersächsischen Landesforsten eine Bewerbung einzureichen. „Bis jetzt habe ich diese Entscheidung noch nicht eine Sekunde bereut”, erzählt er, „die Arbeit hier macht sehr viel Spaß.”

Den ganzen Artikel lesen Sie in der gesamten Ausgabe vom 10. August 2016.