Eine magische Reise in die Zirkuswelt

Auf dem Seil erwiesen sich die jungen Mädchen als sehr geschickt.

Projektzirkus „Laluna“ vergangene Woche in Münchehof zu Gast / Vorstellungen begeistern Jung und Alt

Zirka 180 Kinder wurden in der vergangenen Woche zu Akrobaten, Fakiren und Clowns. Der Projektzirkus „Laluna“ besuchte die Grundschule Münchehof in Zusammenarbeit mit dem Schulkindergarten und den Kindergärten aus Münchehof und Ildehausen.

Die jungen Schüler und Kindergartenkinder probten nur von Montag bis Mittwoch und gaben am Mittwochnachmittag bereits die erste von vier Vorstellungen. Eingeteilt in zwei Gruppen, jeweils die A-Klassen gemeinsam mit dem Schulkindergarten und dem Ildehäuser Kindergarten und die B-Klassen der Grundschule gemeinsam mit dem Kindergarten Münchehof, wurde für jedes Kind ein Platz in der Manege gefunden.
So wurden die Sportlichen zu Akrobaten, die Mutigen zu Fakiren oder Feuerspuckern, die Geschickten jonglierten und die sonst eher schüchternen Kinder probierten sich erstaunlicher Weise in der Rolle des Clowns.
Die jungen Artisten boten den Zuschauern eine faszinierende, fantasievolle und witzige Show. Die Besucher begaben sich auf eine magische Reise durch die Zirkuswelt, bekamen Seiltänzer zu sehen, Fakire die sich auf Nagelbretter legten, Akrobatinnen am Trapez, Clowns, die berühmt werden wollten und Kinder die wortwörtlich mit dem Feuer spielten.
Das Zirkusprojekt bietet den Jungen und Mädchen nicht nur einen Einblick in die Zirkuswelt sondern gibt ihnen auch Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten und Grenzen kennenzu- lernen. Von diesem Projekt profitieren gerade Kinder, die im Unterricht schwächer sind und in der Schule wenig Erfolge haben. Denn im Laufe des Projekts erfahren sie, dass sie durchaus etwas vollbringen können, und erlangen so Anerkennung und ein neues Selbstwertgefühl. Außerdem stärkt die Zirkusarbeit des „Laluna“- Projektzirkus den Zusammenhalt der Klassen- und Schulgemeinschaft.
Der Projektzirkus finanziert sich ausschließlich durch die Vorstellung und eine Teilnehmergebühr von zehn Euro pro Kind, außer den Kosten für die Bereitstellung von einem Wasser- und Stromanschluss entstehen den teilnehmenden Schulen keine Kosten.
Die Projektwoche war für die Kinder außerdem eine gern gesehene Abwechslung im Schulalltag.