Florianecho sorgt beim Heimattag für musikalische Unterhaltung

Das Florian-Echo aus Rhüden sorgte für schmissige Klänge. (Foto: Pedroß)
 
Den ökumenischen Gottesdienst hielten das Ehepaar Gremse sowie Diakon Wolfgang Haider ab.

Trotz regnerischen Wetters kamen recht viele Besucher zum ökumenischen Gottesdienst an die ehemalige Margaretenkapelle

Münchehof (Pe). Die Sorge um das Wetter bestimmten im Vorfeld des diesjährigen Heimattages die Gedanken der Verantwortlichen des Heimatvereins Münchehof Doch ihr Mut, auch in diesem Jahr an den geplanten Veranstaltungen im Grünen festzuhalten, wurde wenigstens zum Teil belohnt. Zwar wirkten sich die vorherrschende Schafskälte und die gelegentlichen Regenschauer aus, der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch. Und so zog es doch wieder viele Besucher zu dem ökumenischen Gottesdienst an der Margaretenkapelle, und auch bei dem anschließenden Heimattag, bei dem diesmal die Musikgruppe „Florianecho“ für die musikalische Unterhaltung sorgte, gaben sich etliche Besucher ein Stelldichein.
Gleichwohl war es schon ein bisschen schade, dass just in dem Augenblick, als die Posaunen des Propsteiposaunenchors Seesen, der auch diesmal wieder mit der „Liedertafel“ unter der bewährten Stabführung von Richard Koscielny für die musikalische Begleitung sorgten, das Eingangslied erklingen ließen, ein leichter Regenschauer einsetzte. Doch schon bald konnten die Regenschirme wieder geschlossen werden und dem feierlichen Gottesdienst, der von Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse, Pfarrer Gremse und Diakon Wolfgang Heider gemeinsam gestaltet wurde, stand nun nichts mehr im Wege. Zuvor jedoch nutzte Vereinsvorsitzender Joachim Pedroß die Gelegenheit – wie auch später am Hundert-Gülden-Brunnen – die Besucher namens des Heimatvereins herzlich zu begrüßen und allen zu danken, die mit dazu getragen haben, dass der Gottesdienst und der anschließende Heimattag nun zum 24. Mal in fast ununterbrochener Folge gefeiert werden konnte. Zugleich wies er darauf hin, dass im nächsten Jahr Anlass für eine besondere Jubiläumsfeier bestehe, da sich dann die erste urkundliche Erwähnung der Margaretenkapelle zum 777. Male jährt. Der Gottesdienst, in dessen Mittelpunkt zum einen ein Predigtgespräch, zum anderen aber auch die Taufe von zwei kleinen Erdenbürgern, nämlich von Emilie Schroppe und Felix Müller, stand, gestaltete sich auch durch die Taufansprache von Pfarrerin Melanie Mittelstädt-Gremse als besonders feierlich. Dazu trugen auch die unter Posaunenbegleitung gemeinsam gesungenen Lieder „Lobe den Herren“, „Nun danket alle Gott“ oder „Ich bin getauft auf deinen Namen“ bei. Aber auch die Liedertafel mit ihren Liedbeiträgen „Großer Gott, wir loben dich“ sowie „Im schönsten Wiesengrunde“ und dem mit einem Tenorhornsolo von Emil Beermann im Wechsel vorgetragenen Lied „Post im Walde“ sorgten für einen wirklich stimmungsvollen und feierlichen Gottesdienst.
In der Zwischenzeit hatten nur wenige 100 Meter entfernt, am Hundert-Gülden-Brunnen, tüchtige Helfer des Vereins alles für einen gemütlichen Heimatnachmittag vorbereitet. Zelte waren aufgestellt, Lothar Sander hatte sein Feuer kräftig geschürt, um schnell die hungrigen Gäste mit einem zünftigen Erbseneintopf versorgen zu können, und die Damen des Vereins warteten mit einem großen Kuchenbuffet auf. Für musikalische Abwechselung sorgte – wie bereits erwähnt – die Musikgruppe „Florianecho“ aus Rhüden und erfreute mit ihrer volkstümlichen Musik ihre Zuhörer. Und so nahm der gesellige Nachmittag trotz der ungünstigen Witterungsverhältnisse doch einen sehr schönen Verlauf.