Für den Erhalt der Tante-Emma-Läden einsetzen

Ursula Nortmann erhielt Besuch vom CDU-Bürgermeisterkandidaten Erik Homann. (Foto: bo)

Bürgermeisterkandidat Erik Homann besucht Familie Nortmann in Münchehof

Münchehof (bo). „In Münchehof gibt es fast alles.“ Das hört man immer wieder, wenn man in den südlichsten Stadtteil Seesens kommt. Von dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage konnte sich der Bürgermeisterkandidat Erik Homann nun persönlich überzeugen, als er den kleinen Lebensmittelladen und die Gärtnerei der Familie Nortmann in der Kirchberger Straße besichtigte. Der Laden ist zwar klein, bietet aber fast alles an, was man zum täglichen Leben so benötigt.
„Hier kann man noch einkaufen, wie es früher einmal üblich war und leider immer seltener geworden ist. Der gute alte „Tante Emma Laden“ wird in Zeiten der Globalisierung und Effizienzsteigerung fälschlicherweise als Auslaufmodell bezeichnet. Dabei geht der Trend in vielen Großstädten bereits zurück zum persönlichen und übersichtlichen Einkaufserlebnis“, weiß Erik Homann zu berichten.
Die Vorteile liegen eigentlich auch auf der Hand: Man weiß, wo alles steht, kann zwischendurch noch ein kleines Gespräch mit bekannten Leuten führen und fühlt sich insgesamt gut aufgehoben. Das schafft Verbundenheit und ist somit ein hervorragendes Instrument zur „Kundenbindung“.
„Außerdem werten diese Läden ganz erheblich die Wohnqualität der Dörfer nicht nur für ältere Leute auf. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir wieder in jedem Dorf einen kleinen Laden brauchen. Ich werde mich jedenfalls als Bürgermeister dafür einsetzen“, erklärt Erik Homann.
Wie das erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann, erfährt man beispielsweise in dem kleinen Dorf Resse in der Nähe von Hannover. Dort ist ein kleiner Supermarkt in der Rechtsform einer Genossenschaft mit viel Eigeninitiative der Dorfbewohner entstanden. „Vielleicht auch ein Modell für unsere Stadtteile.“