Geologie, Geografie und Geschichte

Gruppenfoto auf der Stauffenburg – links Ilse Bauerdorf die für die Exkursion verantwortlich zeichnete.
 
Auf dem Dorfplatz begann die Exkursion.

Exkursion des Heimatvereins Münchehof: Gemütlicher Abschluss an der Pandelbachhütte

Nachdem die Exkursionen für Schülerinnen und Schüler der Münchehöfer Grundschule seit vielen Jahren sehr erfolgreich durchgeführt wurden, stand jetzt auf vielfachen Wunsch ein solcher Ausflug für Erwachsene auf dem Programm des Heimatvereins Münchehof.

Ziel solcher Veranstaltungen ist es, den Interessenten möglichst viel über die Geschichte, aber auch über die Geologie und Geografie unserer engeren Heimat, zu vermitteln. Kein Wunder also, dass diese erste Exkursion bei vielen Erwachsenen ebenso auf ein besonderes Interesse stieß, wie in den vergangenen 14 Jahren auch bei den Kindern und den Pädagogen der Grundschule. Gleich fünf Kleinbusse musste der rührige Verein organisieren, um das Vorhaben verwirklichen zu können.
Der Vorsitzende des Vereins, Dieter Pöppe, konnte beim Start rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen auch eine Abordnung des befreundeten Heimat- und Geschichtsvereins Gittelde, willkommen heißen. Für die inhaltliche Ausgestaltung dieser Exkursion zeichnete ein weiteres Mal das langjährige Vorstandsmitglied Ilse Bauerdorf verantwortlich, die sich den freundlichen Worten der Begrüßung anschloss. Und dann ging es mit Volldampf durch den Ort und durch Wald und Flur. An markanten Stellen wurden die Fahrzeuge verlassen und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer scharten sich um Ilse Bauerdorf, um ja keine der interessanten Informationen zu versäumen.
Die Zeitreise in die Geschichte führt die Teilnehmer zunächst zum Dorfplatz. Hier stand ein Bericht über die früheren Schulen – die erste wurde etwa 1650 gegründet – auf der Agenda. An der Markaubrücke und auf dem Röseberg folgten Informationen über die Bach- und Flussläufe sowie über die Verkehrswege, aber auch über die Entstehung des Harzes und über geografische Besonderheiten, die hier vom Röseberg aus besonders anschaulich vermittelt werden können.
Von hier aus eröffnet sich ein Blick auf die nahen Harzberge, aber auch auf das sich nach Norden hin ausdehnende Harzvorland mit Feldwirtschaft und Industrie. Danach stand dann die Stauffenburg mit ihren geschichtlichen Höhepunkten auf dem Programm.
Klar, dass dabei die vier besonders erwähnenswerten berühmten Frauen, die einst auf der Stauffenburg eine längere Zeit ihres Lebens verbrachten, eine besondere Rolle spielten, bevor es dann an der tiefen Kuhle (uralte große Doline) und der schwarzen Ecke mit Heinrichswinkel (Dreißigjähriger Krieg) vorbei ins historische Pandelbachtal ging. Nach einem gründlichen geschichtlichen Ausflug in die Zeit der Zisterzienser ging es dann weiter zur neugestalteten Freizeitanlage des Heimatvereins am Pandelbach.
Dort endete die Exkursion nach einer außerordentlich interessanten Tour in gemütlicher Runde bei passenden Getränken und einer zünftigen Stärkung vom Grill, wobei Dieter Pöppe noch einmal die Gelegenheit ergriff, sich bei den Teilnehmern, aber auch bei denen, die an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligt waren, zu bedanken.
Sein besonderer Dank galt natürlich Ilse Bauerdorf, die wiederum sehr professionell und pädagogisch gekonnt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fesseln verstand, und bei der Feuerwehr Münchehof und Kirchberg, den Fels-Werken und dem DRK für die Bereitstellung der Kleinbusse. Es versteht sich von selbst, dass Gäste und Gastgeber an diesem lauen Sommerabend noch gern längere Zeit am offenen Lagerfeuer bei einem kühlen Gläschen und nach einer kräftigen Stärkung vom Grill beisammen blieben und dabei natürlich auch über viele neue Informationen einen regen Gedankenaustausch pflegten.