„Ich habe kein lachendes Auge“

Münchehofs scheidender Ortsbrandmeister Karl Rieke (Mitte), hier mit Ehefrau Susanne, konnte nicht nur Worte des Dankes und der Anerkennung, sondern natürlich auch Geschenke zum Abschied in Empfang nehmen – hier beispielsweise von der befreundeten Partnerfeuerwehr aus Münchehofe bei Berlin.

Münchehofs langjährigen Ortsbrandmeister Karl „Kalli“ Rieke feierlich verabschiedet

Ein Vierteljahrhundert lang hat Karl Rieke Führungsarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Münchehof geleistet; zunächst als stellvertretender Ortsbrandmeister an der Seite von Friedrich-Wilhelm Voß, in den vergangenen neun Jahren dann selbst als Ortsbrandmeister. Am 31. März dieses Jahres ist er aus diesem Amt auf eigenen Antrag hin ausgeschieden. Und das aus gesundheitlichen Gründen und damit alles andere als freiwillig.
„Ich habe kein lachendes Auge“, sagte Rieke dann auch am Samstagabend im Dorfgemeinschaftshaus beziehungsweise in der Turnhalle. War die offizielle Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis schon längst erfolgt, so hatten sich hier Familie, Freunde, die Honoratioren aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie Weggefährten aus „seiner“ und anderen Feuerwehren zusammengefunden, um Karl „Kalli“ Rieke noch einmal in einem besonderen Rahmen feierlich als Ortsbrandmeister zu verabschieden. Dass er während all der Jahre so viel nicht falsch gemacht haben kann, zeigte nicht nur die bloße Zahl der Gäste und die Vielzahl teils origineller Abschiedsgeschenke, sondern vor allem die zahlreichen aufrichtigen Worte der Anerkennung und des Dankes an die Adresse des scheidenden „Häuptlings“ der Ortsfeuerwehr Münchehof. Worte, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Mehr als nur einmal im Verlauf der Feierstunde zeigte sich Karl Rieke tief bewegt.
Mehr über die Verabschiedung in einer der nächsten Ausgaben.