Kegeln wie in Südtirol

Auch Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier übte sich im Trendeln.

7. Trendelmeisterschaften des Heimatvereins Münchehof mit Rekordbeteiligung

Zum siebten Mal infolge hatte jetzt der Heimatverein Münchehof Mitglieder und Freunde zu einem Kegelabend besonderer Art ins Dorfgemeinschaftshaus zu Münchehof eingeladen und damit eine weitere kleine Tradition des Vereins fortgesetzt. Nicht zuletzt bei den letzten Kulturreisen nach Südtirol – auch in diesem Jahr ist wieder im Oktober eine solche Reise geplant – war dieses Spiel unter den Mitgliedern populär geworden. Und so war es kein Wunder, dass auch dieser Trendelabend ganz im Zeichen „Kegeln wie in Südtirol“ stand und wiederum auf lebhaftes Interesse stieß.

Immerhin haben diesmal knapp 40 Heimatfreunde an dem Turnier teilgenommen, sodass sich bei der Vereinsmeisterschaft wieder ein echter Wettbewerb entfaltete. Als Sieger konnten sich diejenigen feiern lassen, bei denen am Schluss durch den rotierenden Kreisel die meisten Kegel gefallen waren. Erneut standen also nicht Bohle oder Schere zur Auswahl, sondern das uralte Tiroler Tischkegeln – in manchen Gegenden eben auch unter der Bezeichnung „Trendeln“ bekannt.
Die Veranstaltung wurde mit freundlichen Worten der Begrüßung vom Vorsitzenden Dieter Pöppe eröffnet. Er brachte seine Freude über die rege Beteiligung zum Ausdruck. Sein besonderer Willkommensgruß galt der Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier.
Nach einer kurzen Einweisung in die Spielregeln, wurde dann an fünf Tischen um den Wanderpokal und die Siegerurkunden sowie kleine Präsente im wahrsten Sinne des Wortes gekämpft. Zunächst wurden die Einzel- und dann die Doppelsieger ermittelt, wobei die Teams beim Doppel so zusammengestellt wurden, dass der Beste mit dem oder der Letztplatzierten aus dem Einzelwettbewerb ein Team bildeten und so weiter. Dass das auch bei dem diesjährigen Turnier mit allerhand Spaß verbunden war, versteht sich von selbst. Jedenfalls standen nach einem mit Begeisterung ausgetragenen Wettbewerb und nach recht kurzweiligen Stunden am späten Abend die Sieger und Platzierten fest.
Im Einzelwettbewerb hatte wieder einmal Klaus Beermann mit 191 Zählern die Nase vorn und wurde zum Vereinsmeister 2015 gekürt. Er war es auch, der den Wanderpokal, der allerdings erst nach viermaliger erfolgreicher Titelverteidigung in den endgültigen Besitz übergeht, gewann.
Es folgten ihm Jürgen Lange mit 189 Zählern und Eckehard Eicke mit 183 Zählern. Bei den Teams (Doppel) siegten Erika Weitz und Eckehard Eicke vor Alwin Karges und Lothar Märting. Und natürlich ließ es sich Vereinsvorsitzender Dieter Pöppe am Ende nicht nehmen, die neuen Meister mit Urkunden und kleinen Sachgeschenken und Klaus Beermann zudem mit dem Wanderpokal auszuzeichnen sowie allen, die an der Ausgestaltung des Abends mitgewirkt hatten, namens des Vereins und aller Teilnehmer einen herzlichen Dank für die Mühen, die mit dem gelungenen Abend erkennbar verbunden waren, auszusprechen. Gern blieb man nach einem so gelungenen Abend noch lange in geselliger Runde beisammen.