Lenas Ente schwimmt am schnellsten durch den Pandelbach

Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Entenrennen auf dem Pandelbach geben. (Foto: bo)
 
Der Wasserfall war nur eines von mehreren Hindernissen, welche die Enten überwinden mussten. (Foto: bo)

Sechstes Münchehöfer Entenrennen trotzt dem Wetter / Schlechte Wetterbedingungen und Dauerregen taten der Spannung keinen Abbruch

Münchehof (bo). Aufgrund des feuchten Wetters und der Regenfälle der vergangenen Tage präsentierte sich am vergangenen Sonntag der Pandelbach, der von den CDU-Mitgliedern zu diesem Spektakel bestens präpariert wurde, in einem hervorragenden Zustand. Der Wasserstand im Bach war diesmal deutlich höher, sodass man das Ziel weiter nach hinten legen konnte und somit eine längere Rennstrecke als in den vergangenen Jahren hatte.
Bei kühlem und regnerischem Wetter begrüßte die 1. Vorsitzende Sabine Wendt die trotz des schlechten Wetters zahlreich erschienenen Besucher, die, mit Regencapes, Gummistiefeln und Regenschirmen ausgestattet, den Weg zur Pandelbachhütte gefunden hatten. Außerdem konnte sie die stellvertretende Landrätin Almut Broihan, den 1. Stadtrat und Bürgermeisterkandidaten Erik Homann, den Landtagsabgeordnten Rudolf Götz und die Mitglieder der umliegenden Ortsverbände willkommen heißen. Aufgrund des andauernden Regens wurden kurzfristig Pavillons, ein großes Zelt und Schirme besorgt, um die Besucher vor der Nässe zu schützen. Nach dem Verkauf der Enten wurden diese mit einer Startnummer versehen und konnten von den Teilnehmern noch angemalt und gestylt werden, sodass man während des Rennens die eigenen „Schützlinge“ erkennen und anfeuern konnte. Selbstverständlich konnte jeder Teilnehmer auch die Enten vom vergangenen Jahr mitbringen; diese durften gegen eine geringe Startgebühr ebenfalls an den Start gehen.
Der Bachlauf entwickelte sich bereits in den vier Vorläufen als große Herausforderung für die kleinen gelben Enten. Selbst jene, die auf den ersten Metern hinterherschwammen, hatten durch die Hindernisse und Strudel noch die Chance, in die Endläufe zu gelangen. Die in den Vorläufen ausgeschiedenen Enten hatten jedoch ebenfalls die Möglichkeit, sich in einem Lucky-Loser-Rennen doch noch für die zwei Halbfinalläufe zu qualifizieren.
Das Finale mit diesmal 25 Enten war an Spannung nun nicht mehr zu überbieten, denn die Enten, die im ersten Streckenabschnitt noch in Führung lagen, wurden durch den Wasserfall nach hinten durchgereicht und kamen nicht unter den ersten ins Ziel. Am Ende setzte sich die Ente von Lena Eicke durch, gefolgt von den Enten von Renate Waschke und Jana Omiecina. Hier ein Blick auf die offizielle Siegerliste der Rennenten:

1. Lena Eicke
2. Renate Waschke
3. Jana Omiecina
4. Julia Zisser
5. Annike Kuhlke
6. Leonie Grasshoff
7. Luise Röbbel
8. Franzika Nickel
9. Sheyna Meyer
10. Bastian Eicke
11. Yannis Nortmann
12. Celine Zisser
13. Rieke Verena Sander
14. Fam. Leyland
15. Mats Raake
16. Bärbel Oppermann
17. Mathies Lehnhoff
18. Lea Nortmann
19. Emely Viebrans
20. Constantin Müller

Die 20 Erstplatzierten wurden mit Freikarten für das Rastiland, den Magic Park Verden, den Dinopark Münchhagen, die sehusa wasserwelt Seesen, das Aloha Osterode, den Zoo Braunschweig und das Freibad Bad Gandersheim sowie Sachpreisen aus dem Mercedes Autohaus Peter aus Osterode prämiert. Außerdem gab es Preise für die schönsten und am kreativsten angemalten und gestylten Enten.
Auch die Modelbauautos vom Model-Bau-Club Seesen kamen bei dem Publikum gut an. Für die Crossautos waren es sehr gute Bedingungen. Jeder Fahrer konnte auf dem schwierigen Parcours sein Können unter Beweis stellen. Die Mitglieder des MBC sagten bereits für das kommende Jahr ihre Teilnahme wieder zu.
Die CDU Münchehof bedankt sich auf diesem Weg bei allen Besuchern, Gästen und freiwilligen Helfern. Wie seitens der Organisatoren verlautete, werde man im nächsten Jahr dann das siebte Entenrennen, hoffentlich wieder bei besseren Wetterbedingungen, ausrichten. Die in den letzten Jahren erworbenen Enten können im nächsten Jahr dann natürlich ebenfalls an den Start gehen; also gut „pflegen“.