Münchehöfer Schüler verabschieden Taxi Pägert

Mit Plakaten verabschiedeten die Münchehöfer Taxikinder die Mitarbeiter von Taxi Pägert.

20 Jahre lang hat das Unternehmen Kinder zum Unterricht in die Grundschule gebracht und wieder abgeholt

Die einzige Uneinigkeit, die allerdings nicht wirklich ernst zu nehmen war, kam auf, als die Uhrzeit für das Aufräumen am nächsten Tag vereinbart wurde. Ansonsten verlief die 140. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Münchehof reibungslos.

Gegen 20 Uhr eröffnete Ortsbrandmeister Karl Rieke am Sonnabend die Sitzung. Nachdem Rieke die Mitglieder, sowie alle uniformierten und zivilen Gäste begrüßt hatte, kam es zu einem entscheidenden Augenblick in der Feuerwehrkarriere von Simon Siebert. Denn der Genannte wurde vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Jens Nolte aus der eigenen Jugendfeuerwehr übernommen. Stolz sprach Siebert die Eidesformel nach, in der er versprach „seine Pflichten pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen und gute Kameradschaft zu halten“.
Danach referierte Schriftführer Christopher Rolfs über die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate. So essenziell Jahresberichte auch sind, können sie sich manchmal etwas in die Länge ziehen. Das kann von dieser unterhaltsamen Präsentation, die später auch vom Gastredner Bürgermeister Erik Homann gelobt wurde, nicht behauptet werden. Rolfs bewies komödiantisches Talent und verstand es mithilfe seiner interessanten sowie bildreichen Powerpoint-Präsentation die Stimmung im Gerätehaus gar aufzulockern.
Neben zahlreichen Ausbildungs- und Übungsstunden, leistete die Wehr insgesamt 14 Einsätze ab. Zu den neun technischen Hilfeleistungen zählten unter anderem die Beseitigung mehrerer Ölspuren und die Hilfe bei einem Verkehrsunfall vom 26. Februar Ecke Thüringer und Kirchberger Straße.
Und natürlich beteiligte sich die Wehr auch daran, das Hochwasser im Stadtgebiet vom 26. und 27. Mai zu bekämpfen. Rund um die Uhr versuchten alle Helfer die Schäden so gering wie möglich zu halten.
Neben einem Schornsteinbrand vom 16. Mai wurden die Brandschützer am frühen Heiligabend zu einer Löschhilfe nach Bornhausen gerufen, um die nachbarschaftlichen Feuerwehren beim Großbrandeinsatz zu unterstützen.
Die genannten Einsätze inklusive dreier Brandsicherheitswachen nahmen 1053 Stunden in Anspruch. Bürgermeister Erik Homann bedankte sich für diese geleistete Arbeit. Aufgrund des demografischen Wandels würde es immer wichtiger werden, freiwillige und ehrenamtliche Helfer in den eigenen Reihen zu haben. Die Freude an der Tätigkeit und an der Kameradschaft müsse aufrechterhalten werden: „Ich bedanke mich dafür, dass ihr bereit seid, diese Verantwortung zu übernehmen“, so Homann.
Im Gegenzug lobte der wiedergewählte Ortsbrandmeister Karl Rieke die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Stadtkommando, dem Stadt- und Ortsrat, der Stadtverwaltung, der Polizei, dem DRK sowie mit allen ansässigen Betrieben, Vereinen und Verbänden. Zudem lobte Rieke die geleistete Arbeit aller Mitglieder: „Wir haben in den letzten zwölf Monaten einiges bewegt und vielfältige Aufgaben gemeinsam gemeistert.“ Diesen Worten schloss sich später auch Stadtbrandmeister Jürgen War­-necke an, indem auch er die zurückliegende Zusammenarbeit würdigte. Auch weiterhin müsse die Kooperation so gut funktionieren, damit die künftigen Veränderungen und Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden können.
Dass die Wehr sich neben ihren Pflichten für ein geselliges und intaktes Dorfleben engagiert, wurde von zahlreichen Gastrednern honoriert. Unter anderem fand Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier im Namen des Ortsrates dankende Worte für die Unterstützung und Mitwirkung in der Dorfgemeinschaft. Sabine Wendt übermittelte im Namen des Stadtrates ihren Dank für das große und beherzte Engagement aller Mitglieder.
Nachdem Dieter Pöppe auf eigenen Wunsch aufgrund der Altersgrenze von seiner Verpflichtung als Gruppenführer entbunden und verabschiedet wurde, erhielt Frank Sydekum für 40 Jahre im aktiven Dienst eine Ehrung.
Zu guter Letzt wurden Jan Carl zum Hauptfeuerwehrmann und Clemens Nutsch zum Oberlöschmeister ernannt. Auch die Feuerwehrfrauanwärterinnen Tanja Hirschfeld und Julia Zisser konnten nach ihrer einjährigen Probezeit zur Feuerwehrfrau befördert werden. Dafür war die erfolgreiche Absolvierung des Truppmann-1-Lehrganges notwendig.