„Nicht nur das Lernen zählt!“

Einschulung in Münchehof: Die Kinder lauschten aufmerksam. (Foto: Uthe-Meier)

Für 38 Grundschüler begann am Sonnabend im Stadtteil Münchehof der sprichwörtliche „Ernst des Lebens“

Mit einer großen Einschulungsfeier in der Turnhalle wurden am Sonnabend die insgesamt 38 Kinder an der Grundschule in Münchehof willkommen geheißen. Die Theater-AG, musikalisch unterstützt vom Schulchor, machte dabei mit der eindrucksvollen Geschichte vom Regenbogenfisch deutlich, dass es in der Schule nicht nur ums lernen geht, sondern auch darum, neue Freunde zu finden, und Teil einer tollen Gemeinschaft zu sein. Kurz: Schule macht einfach Spaß!
Zu Beginn der Feierstunde begrüßte die kommissarische Schulleiterin Frauke Mandel die neuen Kinder der ersten Klassen und des Schulkindergartens und die vielen stolzen Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel, und stellte das Lehrerkollegium vor, sowie die pädagogischen Mitarbeiter, die Schulsekretärin Kerstin Borchert, und den Hausmeister Uwe Eine.

Die Theater-AG stand da schon aufgeregt in den Startlöchern. Hatten sie doch fast ein halbes Jahr unter der Leitung von Daniela Töllner (ehemals Domeyer) geübt, um den neuen Kindern an diesem Tag die schöne und zugleich lehrreiche Geschichte vom Regenbogenfisch zu erzählen. Erst als der stolze Fisch seine Glitzerschuppen mit den anderen Fischen teilt, findet er Freunde und wird Teil einer tollen Gemeinschaft.
Passend zu den Szenen sangen die Kinder des Schulchores von Gabriele Tegtmeyer zwischendurch die Lieder „Der Regenbogenfisch“ und „Danke“. Nach dieser tollen Vorführung, die mit viel Applaus bedacht wurde, folgte der Höhepunkt für die Kinder. Denn jetzt wurden ihnen nicht nur ihre zukünftigen Lehrerinnen vorgestellt, sondern nun sollten sie auch endlich erfahren, mit wem sie in Zukunft die Schulbank drücken. In alphabetischer Reihenfolge wurden die neun Kinder des Schulkindergartens von Stefanie Kühl, die der Klasse 1a von Daniela Töllner, und die der Klasse 1b von Birgit Gross aufgerufen.
Zur symbolischen Begrüßung bekamen alle eine kleine, selbst gebastelte Schultüten-Kette von der neuen Lehrerin um den Hals gehängt. Anschließend ging es zum ersten Mal mit dem Ranzen auf den Rücken, und ohne Eltern, ins Schulgebäude zur ersten Unterrichtsstunde. Während die Kinder ihre Klassenräume inspizierten, hatten die Angehörigen die Möglichkeit, sich im Dorfgemeinschaftshaus mit den Lehrern und auch untereinander auszutauschen und das reichhaltige Angebot des vom Förderverein aufgebauten Buffets zu nutzen. Dieser Tag wird mit Sicherheit allen Eltern, aber vor allem den Schülern, als ein unvergesslicher, erster Schultag in Erinnerung bleiben.
Über die Einschulungen in Seesen und Rhüden wird der „Beobachter” in einer der nächsten Ausgaben ausführlich berichten.