„Unser Dorf soll schöner werden“ entschieden

Preisträger, Jury- und Ortsratsmitglieder aus Münchehof – auch in diesem Jahr wurde wieder der interne Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ durchgeführt.

Örtlicher Wettbewerb in Münchehof mit Preisverleihung gekrönt – Elf Preisträger wurden geehrt

Bereits seit rund vierzig Jahren wird in Münchehof ein interner Wettbewerb im Rahmen der Aktion „Unser Dorf soll schöner werden“ durchgeführt. Ziel dieses Wettbewerbs war und ist es, möglichst viele Leute im Dorf, allen voran die Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, aber auch von Gewerbebetrieben und Bauernhöfen, zu gewinnen, ihr Grundstück so zu gestalten und zu pflegen, dass sie sich in das Dorfbild beispielgebend einfügen und so einen Beitrag zur Dorfverschönerung leisten.
Auch in diesem Jahr führte der Ortsrat Münchehof wieder einen solchen Wettbewerb durch. Und so waren erst kürzlich die Mitglieder der vom Ortsrat gebildeten Jury, die sich aus dem Experten des Verbandes für Wohneigentum Niedersachsen (früher Siedlerbund), dem Gartenfachberater Wilhelm Müller aus Stadtoldendorf und zwei Preisträgern des letztjährigen Wettbewerbs, und zwar diesmal Andreas Hosang und Dieter Pöppe zusammensetzte, im Auftrag und unter Begleitung von Mitgliedern des Ortsrates Münchehof unterwegs, um aus den vielen schmucken Grundstücken, Fachwerkhäusern, Vorgärten und blumengeschmückten Häusern jene auszuwählen, die auf der Grundlage ihrer Erfahrungen und Kenntnisse besondere Anstrengungen zur Verschönerung des Dorfbildes geleistet haben (unsere Zeitung berichtete). Jetzt lüftete sich der Schleier, der über den Ergebnissen lag. In einer eigens einberufenen kleinen Feierstunde wurden die Sieger mit Ehrenurkunden und Preisen ausgezeichnet.
In seiner Ansprache nutzte Ortsbürgermeister Joachim Pedroß die Gelegenheit, sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Juroren, für ihre Mitwirkung bei der Durchführung des Wettbewerbs zu bedanken. Sein besonderer Dank galt natürlich den Preisträgern, die durch ihr sichtbares Engagement wieder viel für die Dorfverschönerung bewirkt haben und sicher auch für andere ein positives Beispiel geben. Pedroß ging aber auch einmal mehr auf die rund vierzigjährige Geschichte des Wettbewerbs in Münchehof ein und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich nach wie vor so viele Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, und Fachwerkhäusern zur eigenen Freude, aber auch im Sinne der Dorfverschönerung, engagieren. Er erinnerte aber auch daran, dass viele Mitbewohner ehrenamtlich die Pflege und Betreuung von Beeten und Pflanzkübeln übernommen haben bzw. die Aktion durch gezieltes Sponsoring unterstützen, nachdem die Stadt seit einigen Jahren hierfür keine Mittel mehr bereitstellt.
Dies zusammen, aber auch die Anstrengungen der Mitarbeiter des Bauhofes, trage dazu bei, dass in Münchehof die Früchte dieser Bemühungen im Rahmen des Projektes „Unser Dorf soll schöner werden“ erkennbar seien. Auch Jurymitglied Wilhelm Müller, der das Dorf als Externer bei der Dorfbegehung erstmals bewusst unter die Lupe genommen hatte, habe sich im Anschluss daran sehr positiv über das Dorfbild insgesamt und die erkennbaren Anstrengungen vieler Grundstückseigentümer geäußert, so Pedroß.
Dieter Pöppe berichtete anschließend kurz von den besonderen Herausforderungen, die mit den Aufgaben einer Jury verbunden seien, wenn man dabei das Ziel im Auge hat, zu einer möglichst gerechten und nachvollziehbaren Bewertung zu gelangen.
Mit herzlichen Worten der Gratulation wandte sich Pedroß namens des Ortsrates dann den Preisträgern zu und überreichte Ihnen eine Urkunde, die sie als Preisträger ausweist, und einen Preis in Form eines Gutscheins. Hier nun das Ergebnis des Wettbewerbs: In der Kategorie “schönster Gesamteindruck” von Haus und Grundstück wurden ausgezeichnet: 1. Hannelore und Heinz-Dieter Trager, Thüringer Straße 32, 2. Marlis und Hans-Erwin Bock, Sweenhof 10, 3. Britta und Jürgen Schalitz, Sautalstraße 6, 4. Ingrid und Werner Hirschfeld, Kreuzwiese 8 und 5. Rita Meier, Distelecke 14. In der Kategorie “Fachwerkhäuser“ erzielten Bernd Schultze, Im Winkel 4 den ersten und Christa und Werner Fuchs, Thüringer Straße 15 den zweiten Preis. Zwei Preise wurden für den schönsten Blumenschmuck vergeben: 1. Elona und Rüdiger Bechler, Am Sweenhof 3 und 2. Edeltraud und Robert Sackmann, Am Kohlhof 15 (in Abwesenheit). Zwei weitere Preise erhielten Frau Hanna Rott, Am unteren Pandelbach 8 und Frau Margot Paust, Sautalstraße 2 für die schönsten Vorgärten.
Pedroß schloss die Preisverteilung mit der Bitte, sich auch in Zukunft in gleicher Weise zu engagieren und möglichst viele zu motivieren, ihren guten Beispielen zu folgen.