2:1 ist das Ergebnis des Tages

Neuzugang Joshua Cepin (Bildmitte am Ball) traf gleich in seinem ersten Spiel. Dahinter beobachtet der zweifache Torschütze Berisha die Aktion. Auch Thomas Kelpe (17) und Edgar Elser (18) sehen zu. (Foto: Weihberg)

Nordharzliga: Münchehof und Engelade/Bilderlahe verlieren, Ildehausen/Kirchberg siegt

Dreimal 2:1 hieß es am gestrigen Sonntag im Spiel der drei Seesener Nordharzligisten. Während Münchehof überraschend in Braunlage verlor und Aufsteiger Engelade/Bilderlahe bei Emekspor Langelsheim unterlag, konnte die SG Ildehausen/Kirchberg spät das Spiel bei der SG Steinlah/Havelah drehen.

Braunl./Hoh. - Münchehof 2:1
Eine bittere 1:2-Niederlage musste der TSV Münchehof beim bislang Vorletzten SG Braunlage/Hohegeiß hinnehmen. zur Pause lagen die Gäste mit 0:2 hinten. In Rückstand gerieten sie durch einen Sonntagsschuss von der Grundlinie. Ein TSVer verspielte leichtfertig den Ball und der SG-Spieler hob ihn per Bogenlampe in den Kasten. Der zweite Treffer fiel ebenfalls durch einen individuellen Fehler. Bei einem langen Ball gingen die Gäste nicht energisch genug zum Ball, sodass ein Hausherr plötzlich frei vor dem Tor stand und das Runde ins Eckige brachte. „Wir waren das dominierende Team, haben aber die Tore nicht gemacht. Und wie so oft zuletzt, mussten wir dann einem Rückstand hinterherlaufen“, so ein etwas demprimierter Trainer Timm Ahfeldt.
Ein ähnliches Bild sah er in Hälfte zwei. Braunlage/Hohegeiß versuchte es mit Kontern, der TSV schaffte es einfach nicht, den Ball ins gegnerische Tor zu schießen. Dazu musste ein Foulelfmeter herhalten. Andreas Geibel erzielte zehn Minuten vor dem Ende das 1:2. In der Schlussphase wurde es dann hektisch. Zunächst sah ein SG-Spieler die gelb-rote Karte. Dann gab es für den TSV Münchehof gleich zweimal glatt rot (86.).
„Ich war auch mit dem Ziel angetreten, dass wir gewisse Undiszipliniertheiten abschalten. Diesmal muss ich meine Spieler aber in Schutz nehmen. Bis zu dem Zeitpunkt hat der Schiedsrichter wirklich gut gepfiffen, aber in dieser Situation total überreagiert.“ Er sah die Szene so: Philipp Bergmann wollte einen Ball aus dem Aus holen und den Eckball ausführen. Dabei stellte sich ihm ein Gastgeber in den Weg, den er bem Vorbeilaufen leicht anrempelte. Als er den Ball geholt hatte, zeigte ihm der Unparteiische dann den roten Karten. Erik Pägert meinte daraufhin „Das ist ja lächerlich“ und sah dafür ebenfalls rot.
Statt in Überzahl spielte der TSV nun in Unterzahl und schaffte somit keinen weiteren Treffer. Es blieb beim bitterem 1:2.

E. Langelsh. - Eng./Bild. 2:1
Der SV Engelade/Bilderlahe kassiert eine völlig überflüssige 1:2-Niederlage beim SV Emekspor Langelsheim. Dabei mussten sich die Gäste nach dem Spiel die Kritik gefallen lassen, in diesem hart umkämpften Spiel, erst nach dem Seitenwechsel gegenzuhalten.
Da lagen die giftiger spielenden Langelsheimer aber schon durch ein abgefälschtes Kullertor (26.) durch Berisha mit 1:0 in Führung. Obwohl dieser Treffer sehr unglücklich für die Schwarz-Weißen fiel, verdienten sich die Platzherren aufgrund ihrer besseren körperlichen Präsenz die knappe Führung. Erst nach dem Wechsel kam die Elf von Spielertrainer Michael Rottler auf dem Langelsheimer Hartplatz besser in die Partie. Doch es fehlte der entscheidende Abschluss vor dem Tor. Immer wieder konnten die Torschüsse der Gäste abgewehrt werden.
In der 79. Minute bekam der Gast nach einem Konter und dem Zweikampf von Rene Nolte mit dem Emekspor-Mittelstürmer nach langem Zögern ein Strafstoß zugesprochen. Berisha verwandelte zum 2:0. Die Gäste steckten aber nie auf und kamen nach Zuspiel von Michael Rottler im Strafraum durch Neuzugang Joshua Cepin in der 90. Minute noch zum Anschlusstreffer. Trotz der langen Nachspielzeit (vier Minuten) schafften die Engeläder den Ausgleich nicht mehr.

Steinlah/Hav. - Ild./Kirchb. 1:2
Einen am Ende glücklichen, aber trotzdem nicht unverdienten Erfolg landete die SG Ildehausen/Kirchberg bei der SG Steinlah/Haverlah. Früh geriet man dabei in Rückstand. Einen Rückpass erlief ein Spieler der Platzherren und netzte zur Führung ein (5.). Danach sah Trainer André Krzyminski ein Spiel „Not gegen Elend“. Bis zum Halbzeitpfiff tat sich nichts mehr.
In de Pause appelierte Krzyminski an die Moral der Spieler und hatte damit Erfolg. Zunächst wurde der SG jedoch ein Tor nicht anerkannt. Nach einer Stunde traf Antono D´Onofrio die Unterkante der Latte, von wo der Ball deutlich hinter der Linie gewesen sein soll. Der Schiedsrichter gab den Treffer jedoch nicht.
In der Folge öffneten die Gäste irhe Abwehr, was Steinlah/Haverlah einige Konterchancen ermöglichte. Diese nutzten sie jedoch nicht. Und das motivierte Ildehausen/Kirchberg noch einmal zu einer Schlussoffensive, die belohnt wurde. Zunächst traf Dirk Katterbach in der 86. Minute zum Ausgleich. Und den „Dreier“ sicherte zwei Zeigerumdrehungen später Rene Finster.