Big Point in allerletzter Minute

Bezirksliga 3 Braunschweig: Münchehof siegt 2:1 in Othfresen

Münchehof im Freudentaumel: In der Nachspielzeit konnte der TSV gegen den FC Othfresen den 2:1-Siegtreffer erzielen und somit den Abstiegskrimi für sich entscheiden.

Der SV Neiletal hingegen musste eine Niederlage hinnehmen und hofft nun auf Punkte am Ostersamstag gegen Münchehof.

Othfresen - Münchehof 1:2

Das war ein echter Big Point im Abstiegskampf: Mit 2:1 gewann der TSV Münchehof in Othfresen. Philip Bergmann tankte sich in der 93. Minute im „Robben-Style“ über die linke Seite und schob den Ball dann in die lange Ecke zum Siegtreffer. Der war nach dem Verlauf der zweiten Halbzeit gar nicht unbedingt erwartet worden. Denn nach guten ersten 45 Minuten und dem Führungstreffer durch Simon Kobbe (Elfmeter/25.), wurde der FCO stärker. Der Ausgleichstreffer nach 67 Minuten gab ihnen noch einmal zusätzlichen Auftrieb. „Teilweise brannte es bei uns im Strafraum und wir hatten etwas Glück, nicht in Rückstand zu geraten“, so TSV-Trainer Timm Ahfeldt. Mit einem dritten Innenveteidiger beruhigte er die Situation etwas. Und schließlich setzte der Kapitän den Schlusspunkt unter einen letztlich gelungenen Sonntagsausflug.

Innerstetal - Neiletal 2:0

Der SV Neiletal konnte dagegen keinen Befreiungsschlag landen. „Ich habe die Mannschaft taktisch defensiv aufgestellt und das ist zunächst auch gut aufgegegangen“, teilte SVN-Trainer Thorsten Kühner mit. Durch einen Sonntagsschuss in den Winkel ging Innertetal nach einer halben Stunde aber in Führung. In der zweiten Hälfte wollten die Gäste offensiver werden, kassierten aber schon kurz nach Wiederanpfiff per Strafstoß das 2:0. „Dem 0:2 sind wir dann hinterhergelaufen“, so Kühner. Nach vorne hin spielte sein Team zu unpräszise und konnte sich so auch kaum Chancen herausarbeiten. Am Ende sei der Sieg der Hausherren verdient gewesen, teilte Neiletals Übungsleiter mit. Er verspricht sich für das Derby gegen Münchehof am kommenden Sonnabend auch durch die Rückkehr des diesmal gelbgesperrten Kapitän Timo Rewitz wieder mehr Offensivkraft.