Eigentor bringt den TSV nach vorne

Nordharzliga: Münchehof setzt sich gegen Oker durch und steht somit weiterhin auf dem 3. Platz

Verdient gewann der TSV Münchehof am Sonntag 3:0 gegen Oker und behauptete damit den 3. Platz der Nordharzliga. Ein Eigentor brachte die Gäste um Kapitän Philip Bergmann auf die Siegerstraße. Nun steht am kommenden Spieltag das Topspiel gegen den Zweitplatzierten SG Mahner an.

Von Beginn an bestimmte der Gast vom Pandelbach die Partie. Münchehof gewann mehr Zweikämpfe und spielte den Ball ohne Umwege in die Spitze. Die gefährlichen Torchancen vergaben die Offensivspieler aber reihenweise. So benötigte der TSV ein Eigentor, um in Führung zu gelangen: Eric Pägert trat in der 39. einen Freistoß aus rechter Position. Die scharfe Flanke bugsierte ein Okeraner mit dem Kopf über die eigene Torlinie: „Schon vor Halbzeit hätten wir höher führen müssen. Unser Problem war erneut die mangelhafte Chancenverwertung. Leider waren wir im Abschluss zu unkonzentriert“, bemängelte TSV-Trainer Timm Ahfeldt nach der Partie.
In der zweiten Hälfte agierte Münchehof effektiver. Nach einer Ecke stieg Artur Renner in der 66. Minute am höchsten und erhöhte per Kopf zum 2:0. Zuvor hatte Oker auch zwei, drei aussichtsreiche Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. In den brenzligen Situationen war Fortuna aber auf der Seite von Münchehof. Nach dem 0:2 stand der Sieger aber fest. Auch die Leistung nach dem Treffer ließ keinen Zweifel mehr aufkommen: Die Führung gab den Pandelbachern Sicherheit. Ruhig ließen die Spieler das Spielgerät in den eigenen Reihen laufen. Hinten stand man kompakt und ließ nichts mehr zu. In der Nachspielzeit (91.) erhöhte Tobias Gädicke nach Pass von Alexander Bergmann noch auf 0:3.
„Insgesamt haben wir heute verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Mahner“, erklärte Ahfeldt und richtete den Blick bereits nach vorne.

TSV Münchehof: Yannis Nortmann, Tim Holzhausen (78./Simon Kobbe), Marius Carl, Justin Rieseberg, Philipp Schittenhelm, Alexander Bergmann, Jan Bergmann (60./Artur Renner), Philip Bergmann, Andreas Geibel, Alexander Nickel (72./Tobias Gädicke) und Eric Pägert.