Erste Niederlage auf eigenem Platz

Im Heimspiel gegen den SV Innerstetal gab es für den TSV Münchehof einen deutlichen Rückschlag; die TSVer verloren gegen den keineswegs überzeugenden Gegner mit 0:2 (0:0).

Bezirksliga 3: TSV Münchehof war gegen Innerstetal nahezu chancenlos

Beim TSV Münchehof geht es seit Saisonbeginn um den Klassenerhalt.

Nach besseren Spielen in zurückliegender Zeit gab es jetzt im Heimspiel gegen den SV Innerstetal einen deutlichen Rückschlag und Dämpfer, denn die TSVer verloren gegen den keineswegs überzeugenden Gegner mit 0:2 (0:0) recht deutlich. Gleichzeitig war es die erste Heimniederlage in der Bezirksliga und das gegen einen Gegner, der bisher erst vier Pünktchen auf dem Konto hatte. Allerdings plagten das TSV-Team auch ganz erhebliche Personalsorgen, denn neben den beiden Langzeitverletzten und Willi Lüders (Urlaub) fehlten drei ganz wichtige Spieler des aktuellen Teams, so dass Trainer Timm Ahfeldt auf Spieler aus der Reserve zurückgreifen musste. Am Sonntag nun müssen die TSVer zum Spitzenreiter VfL Salder.
Bezirksliga 3 TSV Münchehof I – SV Innerstetal I 0:2 (0:0): Die Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Innerstetal waren alles andere als gut, denn aus der aktuellen Mannschaft fehlten kurzfristig neben Mannschaftskapitän und Torjäger Philip Bergmann auch Andy Geibel, Tim Holzhausen und Marvin Gerke. So stand mit Marcel Erbes bereits ein Spieler aus der TSV-Reserve in der Anfangsformation und auch auf der Bank waren bis auf Philip Carl (nicht ganz fit) nur Reservespieler zu finden. Diese Personalnot machte sich insbesondere im TSV-Angriff bemerkbar. Die TSVer konnten sich während der gesamten Spielzeit kaum einmal gefährlich in Szene setzen. Hinzu kamen in der Anfangsphase gravierende Abwehrschwächen und Abstimmungsfehler, weil die TSVer einfach zu hoch standen und zweimal glatt überlaufen wurden. Allerdings stand den Ahfeldt-Schützlingen zunächst noch das Glück zur Seite und ein glänzend reagierender Kevin Lüs im TSV-Tor, der die Großchancen des agilen 9ers, Sven Hartmann, zunichte machte (10. und 17. Minute). Danach machten die Gäste weiter Druck, aber die TSV-Abwehr mit einem nun defensiv spielenden Artur Renner hatte die Sache jetzt besser im Griff. Eigene Chancen waren Mangelware. Der stramme 25-Meter-Schuss von Philip Schittenhelm (13. Minute) sorgte wenigstens für etwas Gefahr, ging aber einen Meter drüber. Fast mit dem Pausenpfiff die besten Aktionen der TSVer durch einen Kopfball von Artur Renner und einen Konter von Eric Pägert (45.+1), der in letzter Sekunde geblockt wurde. Die Hoffnungen der Münchehöfer auf ein 0:0-Remis wurde schon kurz nach der Pause zerstört, als Maik Maasberg in der 48. Minute nach einem Eckstoß und Kopfball gedankenschneller als die gesamte TSV-Abwehr war und das Leder zum 0:1 für Innerstetal aus kürzester Entfernung über die Linie drückte. Das war einfach schlecht verteidigt. Die TSVer bemühten sich danach zwar, aber es fehlte einerseits das richtige Aufbäumen, der Kampf um jeden Preis, andererseits die richtigen Torchancen. Torgefahr gab es immerhin durch Alexander Nickel (54.), Simon Kobbe (70.) nach Krause-Zuspiel und einen 18-Meter-Schuss von Tobias Gädicke. Die beste TSV-Chance zum Ausgleich hatte Artur Renner in der 80. Minute mit einem schönen Volley-Schuss von halbrechts, den der Keeper erst im Nachfassen aber noch knapp vor der Linie retten konnte. Trotz aller TSV-Bemühungen sah es nicht nach dem Ausgleich aus. Innerstetal konterte in der 89. Minute, Tobias Gädicke kam beim Abwehrversuch im Strafraum zu spät, brachte seinen Gegenspieler zu Fall, obwohl die Situation schon abgeschlossen war und es gab Strafstoß und die rote Karte für den TSVer. Jonas Ohlendorf verwandelte den Strafstoß für die Gäste sicher zum 0:2 und die erste Heimniederlage für die TSVer war perfekt. Nur gut für die Münchehöfer und Trainer Timm Ahfeldt, dass sich das Team nach und nach wieder komplettieren wird.
TSV Münchehof: Kevin Lüs - Tobias Gädicke, Rene Nolte, Marcel Erbes (ab 72. Alessandro Orto), Philip Schittenhelm (ab 56. Tobias Gädicke) – Alexander Krause, Artur Renner, Jan Bergmann – Simon Kobbe, Alexander Nickel und Eric Pägert.