Münchehof enttäuscht

Auch Kapitän Philip Bergmann (rechts im Bild) fand gegen Dörnten nicht richtig ins Spiel. (Foto: Wendt)

Nordharzliga: TSVer verlieren 1:3 gegen VfB Dörnten

Aufgrund einer katastrophalen Leistung verlor der TSV Münchehof gestern mit 1:3 gegen Dörnten. Dabei wäre im letzten Heimspiel der Saison gegen das Tabellenschlusslicht der Nordharzliga viel mehr drin gewesen. Denn auch der VfB Dörnten bot eine ganz schwache Vorstellung. Beide Mannschaften ließen während der kompletten 90 Minuten Passsicherheit und Spielwitz vermissen. Daher sahen die anwesenden Zuschauer auf dem Münchehöfer Sportplatz ein schreckliches Fehlpassfestival, das keinen Sieger verdient gehabt hätte. Beide Teams beschränkten ihr Offensivspiel auf lange Bälle, die selten einen Abnehmer fanden. Torchancen waren daher Mangelware. Erst nach einer guten Viertelstunde kam der Gast das erste Mal gefährlich vor das Münchehöfer Tor und erzielte prompt die Führung.
An der Strafraumkante konnte sich ein VfB-Spieler gegen Innenverteidiger Yven Rhode durchsetzen und frei abschließen. Der stramme Distanzschuss war für TSV-Schlussmann Kevin Lüs nicht zu halten. Das 2:0 hingegen, das nur wenige Minuten später fiel, muss Lüs aber auf seine Kappe nehmen. Einen gegnerischen Querpass im eigenen Sechzehner wollte der Keeper locker über den Kopf des heranstürmenden Stürmers spitzeln. Jedoch erwischte Lüs die Kugel nicht ganz und so konnte sein Gegenspieler unbedrängt die Kugel ins freie Tor schieben.
In der zweiten Hälfte stellte Dörnten das Fußballspielen komplett ein und überließ den Pandelbachern bereits das Mittelfeld. Obwohl Münchehof die Partie ab der 50. Minute dominierte, konnte die Mannschaft kaum nennenswerte Torchancen kreieren. Erst in der 73. konnte der einzige Lichtblick im Münchehöfer Angriff, in Person von Marius Carl, gefährlich in den Strafraum eindringen.
Sein Gegenspieler wusste sich nur mit einem Foul zu helfen und so blieb Schiedsrichter Werner Schwarz nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Sönke Neuber verwandelte den fälligen Strafstoß ganz sicher.
Der 1:2-Anschlusstreffer fiel letztlich aber zu spät und so musste sich der TSV nach einem letzten erfolgreichen Konter der Gäste am Ende mit 1:3 geschlagen geben.
„Natürlich sind wir nicht glücklich über diese Niederlage. Gerade im letzten Heimspiel hatten wir uns eine ganz andere Leistung vorgenommen. Aber letztlich haben wir nie richtig in die Partie gefunden”, resümierte Trainer Timm Ahfeldt enttäuscht.