Nickel/Bergmann erlösen den TSV

Philip Bergmann beim Schuss zum erlösenden 3:1 für den TSV Münchehof.

Bezirksliga 3 Braunschweig: 3:1-Erfolg für Münchehof / SG 0:3 in Oker

Nach vier torlosen Spielen konnte der TSV Münchehof gestern gleich dreimal treffen, bleibt aber trotz des Sieges auf dem letzten Tabellenplatz. Die SG Ildehausen/Kirchberg konnte dagegen en Schwung aus dem Derbysieg nicht nach Oker retten und unterlag dort mit 0:3.

TSV Münchehof – TSV Üfingen 3:1
„Eigentlich haben wir schlechter gespielt, als die letzten beiden Spiele“, berichtete Münchehofs Trainer Timm Ahfeldt nach dem 3:1-Heimsieg über Üfingen, „doch diesmal war das Glück auf unserer Seite. Das haben wir uns aber auch verdient!“ In der Anfangsphase leistete sich sein Team allerdings zahlreiche Unkonzentriertheiten und geriet entsprechend auch mit 0:1 in Rückstand (27.). Fast mit dem Halbzeitpfiff konnte Alexander Nickel allerdings den Ausgleichstreffer erzielen. Erst im zweiten Abschnitt fing sich der TSV etwas. „Wirklich gut war es aber immer noch nicht“, so Ahfeldt. Doch Umschaltsituationen brachten letztlich den Erfolg. Alexander Nickel sorgte mit dem 2:1 in der 69. Minute bereits für großen Jubel beim Heim-Anhang. Doch gezittert musste trotzdem noch werden, denn immer wieder wurde es nach hinten nach langen Bällen brenzlig. Kevin Lüß musste das ein oder andere Mal retten. Vorne vergab Philip Bergmann zunächst zwei gute Konterchancen. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich Drei: In der Nachspielzeit erlöste der Kapitän die Münchehöfer mit dem 3:1-Endstand.

TSKV/VfL Oker - SG Ildehausen/Kirchberg 3:0
„In der 1. Minute haben wir eine 1000-prozentige Chance durch Felix Kappei, die wir vergeben. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, wenn der drin ist“, ärgerte sich Ildehausen/Kirchbergs Trainer Andre Krzyminski nach Spielschluss. Letztlich stand ein 0:3 beim TSKV/VfL Oker, das um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen sei. Die Begegnung plätscherte nach der Großchance zu Beginn etwas dahin. Beide Seiten hatten nur einige, wenige Gelegenheiten zur Führung. Die gelang den Gastgebern nach einer guten halben Stunde aus einem Abstoß der SG heraus. Nachdem die anschließende Situation schon geklärt schien, stocherte Oker den Ball doch noch irgendwie ins Tor. Auch in der zweiten Halbzeit wurde die Partie nicht besser. Chancen gab es hüben wie drüben fast gar nicht. Erst in den letzten zehn Minuten konnte sich der Gastgeber den Erfolg mit zwei weiteren Treffern sichern. „Wir spielen im letzten Drittel einfach zu ungenau und sind daher zu ungefährlich“, analysiert Krzyminski die aktuelle Situation des Aufsteigers.