Ohne Vollsperrung geht es nicht

Mit präzisen Schnitten werden die Bäume gefällt.

Baumfällarbeiten zwischen Nauen und Jerze / Aufenthalt in dem Gebiet ist lebensgefährlich

Seit Montag sind Mitarbeiter des Forstamtes Seesen mit Holzerntearbeiten in dem Waldstück entlang der L 594 zwischen Nauen und Jerze beschäftigt. Fast im Minutentakt stürzen die riesigen Bäume mit einem lauten Krachen zu Boden.

Die Baumfällarbeiten werden hauptsächlich von der Straße aus vorgenommen, weshalb eine weiträumige Vollsperrung unausweichlich ist. Wie Michael Thätner vom Forstamt Seesen gegenüber dem „Beobachter“ erklärte wird im Rahmen der Holz­­­­ernte auch einiges für die Verkehrssicherheit unternommen: „Bei dieser Maßnahme entnehmen wir auch zahlreiche Altbäume entlang der Straße, damit bei Sturm keine Kronenteile oder ganze Bäume mehr auf die Straße fallen können.“
Der neue Baumbestand wächst bereits im Unterholz heran und bekommt durch die große Baumfällaktion nun ausreichend Platz um sich entwickeln zu können.
Thätner weist in diesem Zusammenhang nochmals mit Nachdruck darauf hin, dass ein Aufenthalt im Bereich der Baumfällaktion lebensgefährlich ist. „Die Bäume, die wir hier fällen, sind mächtig gewachsen und haben rund sechs Festmeter Holz. Wenn man unter einen solchen Baum gerät, kann dies das Leben kosten“, so die deutliche Warnung des Forstexperten.
Die Vollsperrung zwischen Nauen und Jerze wird noch bis Sonnabend, 1. März, aufrechterhalten. „Wir kommen gut voran und werden unsere Arbeiten aller Voraussicht nach planmäßig abschließen können. Wir haben den Zeitraum der Vollsperrung aber extra etwas länger gewählt, damit wir nach Abschluss der Fällungen die Straße ordnungsgemäß reinigen können.“
Bei der großen Baumfällaktion werden die Mitarbeiter des Forstamtes auch tatkräftig von der Straßenmeisterei unterstützt. Diese hatte im Vorfeld für Absperrung und Umleitung gesorgt. Die Umleitung verläuft übrigens über die L 500 Bodenstein/Lutter beziehungsweise über die L 243 Rhüden/Langelsheim.