„Was in aller Welt sollen die Äste im Übergangsbereich der Bahnanlage in Nauen ausgelöst haben?“

Gestern, 12.24 Uhr: Der auf den Namen „Stadt Goslar“ getaufte Triebwagen passiert den Bahnübergang „Am Nauer Berg“.
Zum Thema „Problem bei Bahnübergang in Nauen“ („Beobachter“ vom 21. Juli) schreibt Andreas Pilster, Nauen:

Wie ich dem „Beobachter“-Artikel entnehme, hat es Probleme mit unseren Bahnübergängen wetterbedingter Art gegeben. Da sträuben sich mir die Nackenhaare. Was in aller Welt sollen die besagten Äste im Übergangsbereich ausgelöst haben? Ich beobachte unsere Übergänge sehr genau und habe schon des Öfteren die Züge durch Langsamfahrt und Pfeifton gehört wenn keine Wetterkapriolen eine Passage des desolaten Überganges nur im Schritttempo erlauben.
Im Winter 2010/2011 gab es durch erhöhte Schneemassen keine Schließung der Schranken, da mussten die Zugführer auch Schritttempo fahren. An einem Morgen stand ich an der Schranke im Dorfe und wartete auf die Durchfahrt des Zuges von Seesen nach Ringelheim. Die Schranke war geschlossen. Der Zug hielt an, auf meine Frage an den Zugführer warum, sagte er mir, dass die Anlage ihm keine freie Fahrt gegeben hatte. Da hatten wir aber gutes Wetter. Früher musste ich circa acht Minuten warten, bis die Züge die Übergänge passiert hatten, aber da klappte die Technik-Mensch-Verbindung bestens. Ich kann mich noch erinnern, wie uns seitens der DB-AG in vielen Bürgerversammlungen diese Highlight-Technik angepriesen wurde. Nichts davon stimmt bis heute.
Ich warte nur noch auf den ersten Bahnunfall mit beteiligten Menschen. Die Zeit arbeitet leider gegen uns, wenn hier nicht bald Abhilfe geschaffen wird.