Punkt erkämpft

SV Neuwallmoden nun auch rechnerisch durch

Für den SV Neuwallmoden waren beim Gastspiel in Rammelsberg die guten alten Tugenden gefragt: Einstellung, Kampf sowie Laufbereitschaft. Und wenn dann noch ein Quäntchen Glück dazu gesellt, ist auch mehr drin. All dies zeigte die Ludwig-Mannschaft und konnte sich so ein 1:1-Unentschieden erkämpfen, die nun auch rechnerisch den Klassenerhalt in der Tasche haben.
Erwartungsgemäß hatte die Heimelf deutlich mehr Ballbesitz und spielte den ansehnlicheren Ball. Doch in der Abwehr stand der SVN sicher und erkämpfte sich viele Bälle. Aber genau dort lag das Problem der Gäste. Kaum hatte man den Ball gewonnen, so wurde er wieder verloren. „Unser Passspiel nach vorne war eine einzige Katastrophe. Wenn wir uns unsere Möglichkeiten dadurch nicht kaputt gemacht hätten, wäre definitiv mehr drin gewesen“, lautete das Resümee von Trainer Daniel Ludwigs der wie Co-Trainer Martin Niemand mehrfach an der Seitenlinie seinen Unmut äußerte.
Der SVN war bereits in der vierten Minute durch einen Freistoß von Timo Rewitz in Führung gegangen und verwaltete diesen Vorsprung bis in die Pause. Nach der Halbzeit kamen die Rammelsberger hochmotiviert aus der Kabine und legten los wie die Feuerwehr. Die erste Viertelstunde gehörte klar den Gastgebern, die nun förmlich auf den Ausgleich drängten. Einen Flugball konnte nicht richtig geklärt werden, ein Rammelsberger Spieler legte gekonnt auf Mitspieler Zimmer ab, der Keeper Tscherner keine Chance ließ. Ein verdienter Ausgleich, der schon in der Luft gelegen hatte, nachdem zuvor eine Flanke ans Lattenkreuz geköpft wurde.
Danach wurde das Tempowieder rausgenommen und Neuwallmodens Defensive um den starken Borchers stand wieder besser. In der achtundsiebzigsten Minute wäre der Spielstand fast auf den Kopf gestellt wurden, als René Kleinwechter einen Ball nicht am Heimtorwart vorbeibringen konnte. So blieb es bei einem leicht schmeichelhaften Punktgewinn des SVN.

SV Neuwallmoden: Mike Tscherner, Sean Casey, Sascha Lachnit, Patrick Borchers, Christian Klöppner (65./Andreas Blanke), Florian Pages, Timo Rewitz, René Kleinwechter (81./Marc Herbrügger), Luxsen Tambirajah (90./Ozan Kapici), Marcus Metze und Martin Kelpe.