Sanierungsmaßnahmen an Brücke „In der Tränke“

Die Brücke „In der Tränke“: Hier ist Handlungsbedarf gegeben. (Foto: Klaube)

Bauamt reagiert auf Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion / Noch in diesem Sommer werden Mängel abgestellt

Ortshausen (LB/kno). Auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung. Doch der Eindruck täuscht. Die dorfauswärts in die Feldmark führende Brücke „In der Tränke“ in Ortshausen erfüllt nicht mehr die an sie gestellten Anforderungen, so dass der Bausschuss sich Mitte Oktober 2010 genötigt sah, eine Überprüfung ihrer Tragfähigkeit zu verlangen. Sollte dabei eine Tragfähigkeit von unter 40 Tonnen ermittelt werden, seien die Kosten für eine Erhöhung auf 40 Tonnen zu ermitteln, so der Beschluss. Die erforderlichen Mittel in Höhe von 4500 Euro seien bereit zu stellen.
Nachdem sich der Zustand dieser Brücke inzwischen weiter verschlechtert hat, sah sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt dieser Tage zu einer Anfrage veranlasst. Warum sei seit 2010 bislang nichts geschehen, und wann werde die Brücke saniert? Warum auch habe man im Gegensatz zu den Brücken „Reiherwiese“ in Ortshausen und Befferbrücke in Mahlum keine sofortige Nutzungsbeschränkung erlassen?
Wie der Leiter des Bauamtes, Bernd Arndt, auf Anfrage des „Beobachter“ mitteilte, hätten die entsprechenden Untersuchungen am Brückenbauwerk „In der Tränke“ doch einige Zeit in Anspruch genommen. Dringenden Handlungsbedarf habe es insofern nicht gegeben, als die Brücke keinesfalls einsturzgefährdet gewesen sei. „Gleichwohl hat der Zahn der Zeit an dem Objekt sichtbar genagt; wir haben die vorhandenen Mängel erkannt und auch grob beschrieben“, erläuterte Bernd Arndt. Noch in diesem Sommer, so kündigte der Bauamtsleiter an, sollen entsprechende Sanierungsmaßnahmen getroffen werden.