Zwei neue Aktive für die Ortshäuser Wehr

Für langjährige Mitgliedschaft wurden Andreas Nowag, Rudolf Stallmann und Werner Meyer geehrt. Es gratuliert Ortsbrandmeister Manuel Tammen.

Zahl der Aktiven bleibt stabil / Neues Fahrzeug kommt erst Ende Januar

Die Freiwillige Feuerwehr in Ortshausen hat weiterhin 24 aktive Mitglieder. Das die Zahl konstant blieb, hat sie den beiden Neuen Justus Nowag und Torben Heuer zu verdanken. Den zwei Mitglieder mussten aus der Aktivenabteilung entlassen werden – sie haben nicht mehr an der erforderlichen Anzahl an Diensten teilgenommen.

„Das ist natürlich sehr schade, aber schon aus sicherheitstechnischen Gründen können wir es nicht verantworten, untrainierten Feuerwehrleute in einen Einsatz zu schicken“, erklärt Ortsbrandmeister Manuel Tammen. Er appellierte noch einmal an alle Anwesenden, an den Dienstabenden teilzunehmen. Eine Quote von 50 Prozent sei notwendig, um weiter aktiv bleiben zu können.
Neben den 24 Aktiven hat die Ortshäuser Wehr derzeit zwölf Alterskameraden, drei Kinder in der Kinderfeuerwehr und 36 fördernde Mitglieder. Bei den Stadtwettkämpfen belegte Ortshausen in diesem Jahr den 3. Platz und durfte somit zu den Kreiswettbewerben. Dort lief es dann nicht so erfolgreich. Daher wolle man sich beim nächsten Mal wieder qualifizieren und es dann besser machen, so Tammen. Ob es die Wettkämpfe aber in Zukunft überhaupt noch gibt, ist derzeit unklar. Vor allem die großen Wehren wollen diese nicht mehr und nehmen teilweise schon gar nicht mehr teil, wie beispielsweise der gesamte Brandabschnitt Nord oder die Gemeinde Holle, berichtete Stadtbrandmeister Alfred Schneider in seinem Grußwort. Er selbst halte sie für sinnvoll. Gerade für die kleinen Ortswehren seien die Wettbewerbe teilweise einige der wenigen Einsätze überhaupt.
Eigentlich sollte die Feuerwehr Ortshausen als „Weihnachtsgeschenk“ ein neues TSF bekommen. Doch die Auslieferung verzögert sich nun doch noch etwas und soll nun am 29. Januar stattfinden. „Probleme gibt das aber nicht, da das alte Fahrzeug überraschenderweise noch einmal durch den TÜV gekommen ist“, berichtete Schneider weiter. Das alte Fahrzeug soll, sobald das neue angekommen ist, erst einmal als Ersatz bereitgehalten werden.
Ortsvorsteher Bernd Winter und Ehrenstadtbrandmeister Wilhelm Hauenschild dankten für die geleistete Arbeit. Im Jahr 2014 wurden an 36 Tagen 950 Arbeitsstunden abgeleistet. Hauenschild erwähnte besonders positiv die hohe Beteiligung an den Ehrengeleiten. Pastorin Christina Sindermann lobte das gute Miteinander, was „nicht an allen Orten der Fall ist.“