Bleichestelle verwandelt sich zur Wettkampfarena

Sie alle freuten sich zusammen mit Dr. Viola Gorleder-Geb (links), Kreisbrandmeister Frank Regelin (rechts), Stadtbrandmeister Thomas Schulze (mitte) und dem Hausherrn Hans-Jürgen Vogt (links) über die Platzierungen, Urkunden und Pokale. (Foto: Bordfeld)

Jubiläumsjahr der Freiwillgen Ortsfeuerwehr Osterode klang mit dem Karl-Heinz-Hennecke-Pokalwettkampf aus

Das Jubilä­ums­jahr der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Osterode, welches anlässlich des 150-jährigen Bestehens mit einer bunten Vielfalt von Aktivitäten ausgestattet war, klang mit den Karl-Heinz-Hennecke-Pokalwettkämpfen und fairen Begegnungen kollegial aus.
Die Jubiläumswehr hatte aber die Bleichestelle nicht nur zu dem Gedächtniswettstreit auf die Bleichestelle geladen, sondern auch zu den allgemeinen Pokalwettkämpfen, an welchen neben den Freiwilligen Ortswehren aus dem Stadtgebiet Osterode auch Blauröcke aus allen Bereichen teilnehmen durften. Davon machten traditionsgemäß Berka und Neuhof Gebrauch.
Den Wanderpokal, welcher von Karl-Heinz Hennecke für die Stadtfeuerwehren gestiftet wurde (Ortsbrandmeister und 1. Stadtbrandmeister von Osterode) sicherte sich übrigens das erste Team des Ausrichters mit einer Gesamtpunktzahl in Höhe von 440,79. Nur 0,54 Punkte schlechter war die Gruppe Nienstedt 2, was ihr den zweiten Platz einbrachte. Düna lag 2,12 Punkte hinter Osterode, was den dritten Platz bedeutete.
Bei den allgemeinen Pokalwettkämpfen durfte Neuhof 1 die Siegestrophäe entgegennehmen, dicht auf folgte Wulften und erneut Osterode 1. Die verbliebenen 13 Plätze gingen an Nienstedt 2, Düna, Dorste, Nienstedt 1, Willensen, Neuhof 2, Freiheit, Marke, Lasfelde 1, Berka, Förste, Osterode 2, Schwiegershausen, Elbingerode, Uehrde, Lasfelde 2 und Windhausen.
Bei der Siegerehrung hieß Stadtbrandmeister Thomas Schulze alle Teilnehmer und Gäste aufs Herzlichste willkommen und dankte der Ortsfeuerwehr Osterode für die Ausrichtung der Wettkämpfe. Sein Dank galt aber auch all denen, die dafür gesorgt hatten, dass alles problemlos über die Bühne hatte gehen können.
Kreisbrandmeister Frank Regelin sprach bei seinem Grußwort nicht nur Lob und Anerkennung aus, er übte auch Kritik an den politischen Vertretern, sie hätten doch trotz wahlkampffreier Zeit Flagge zeigen und erscheinen können.
Genau das hatte übrigens Dr. Viola Sporleder-Geb, Leiterin des Fachbereichs 1 der Stadt Osterode getan. Sie war nämlich nicht bloß als Vertreterin der Verwaltung, sondern auch ganz privat erschienen. Sie brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass sich so viele Ortsfeuerwehren zu den Wettkämpfen eingefunden hatten. Denn jede einzelne Wehr sei letztendlich die Lebensversicherung eines jeden Bürgers. Schließlich seien die Kameradinnen und Kameraden 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Und es sei außerdem schön, dass man sich auf die Osterode Ortswehr bereits seit 150 Jahren verlassen kann. Ebenso lobenswert sei die Tatsache, dass die Jugendwehr Osterode auch schon auf 50 sehr aktive Jahre schauen könne.
Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Vogt ergriff als Hausherr das Wort und ließ es sich nicht nehmen, ein großes Dankeschön denen auszusprechen, die alle Jubiläumsaktionen mit vorbereitet und ausgerichtet haben sowie jenen, die daran teilgenommen und somit zum Erfolg beigetragen haben.