„Blues im Hemingway“: „Crazy Hambones“ zu Gast in Osterode

Die „Cray Hambones“ bringen mit ihrem Sound die Blues-Szene zum Kochen.
Osterode (Da). Zweimal im Jahr haben die Osteroder Jazzfreunde eine Blues-Veranstaltung in ihrem breit gefächerten Programm. Am kommenden Donnerstag, 23. September, 20 Uhr, im „Hemingway“, können sich die Freunde des Blues auf die „Crazy Hambones“ freuen.
„Hambone“, das uralte Kinderspiel, bei dem das rhythmische anfeuernde Schenkelschlagen die singenden Schuhputzer zu noch größeren Leistungen antreiben soll, beschreibt die Geisteshaltung der „Crazy Hambones“: „Blues ist wie Lachen und Weinen, dicht an der Seele, beides kann man nicht imitieren um echt zu sein, deshalb bleibt es für uns ein Abenteuer.“
Es braucht drei Musiker, den Klang einer ekstatischen Mundharmonika und einer manischen Slide-Guitar, unterlegt mit satten Grooves, getragen vom kräftigen Gesang, um die Bluesszene zum Kochen bringen – einfach, rau, direkt. Das Trio Henry Heggen, Ryan Donohue und Michael Maass beschränkt sich auf das Wesentliche und schöpft dennoch aus dem Vollen. Und man merkt, hier haben sich drei Perfektionisten gefunden.
Der in New Orleans lebende Ryan Donehue beeindruckt als passionierter Gitarrist und mit unaffektiertem, natürlichem Gesang in den verschiedenen Spielweisen des Blues. Der Berliner Schlagzeuger Michael Maass besticht als Boogie-Drummer mit unverwechselbarem Stil. Henry Heggens Talent, auf natürlich ansteckende Weise mit dem Publikum zu kommunizieren, gibt ihm den Beinamen „Mr. Natural“. Der Amerikaner, der seine Wahlheimat in Hamburg fand, spielt als professioneller Musiker seit fast drei Jahrzehnten auf deutschen und internationalen Bühnen und trat mit Größen wie Inga Rumpf und Abi Wallenstein auf. – Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.