Bürgerinitiative will Verhandlungen auf Augenhöhe

Informationsveranstaltungen unter anderem in Bad Grund im Januar geplant

Osterode (bo). Die Bürgerinitiative „Für Osterode“ nimmt wie folgt Stellung zu dem am 21. November im Seesener „Beobachter“ veröffentlichten Artikel „Rot-Grün lehnt Landtagswahl strikt ab“:
Eine Landratswahl ist beim Ausscheiden eines gewählten Hauptverwaltungsbeamten kein ungewöhnlicher Prozess. Vor dem Hintergrund der anstehenden Fusions- und Kooperationsgespräche wäre es wünschenswert, auf Augen­höhe zu verhandeln. Erklärtes Ziel der Bürgerinitative ist jedoch, die Perspektiven des Westharzes zu stärken und alle Kräfte kostengünstig und effizient zu vernetzen.
Vor diesem Hintergrund werden im geplanten Bürgerbegehren zunächst die Punkte „gleichwertige und ergebniss­offene Gespräche mit allen in Frage kommenden Nachbarkreisen (Göttingen, Northeim, Goslar) und die Forderung nach einem Bürgerentscheid über die ausgehandelte Fusion nach Abschluss von Verhandlungen enthalten sein. Nur so können die Einwohner des Landkreises sicher sein, unabhängig von ihrer parteipolitischen Entscheidung bei der Kommunalwahl die Geschicke und die Zukunft ihrer Heimat zu bestimmen.
Die beteiligten Akteure sind mehrheitlich nicht parteigebunden und die Arbeit sach- und zielorientiert.
Die Gründung eines „Arbeitskreises Zukunft“ wird ausdrücklich begrüßt; eine stärkere Bürgerbeteiligung ermöglicht jedoch die mit gleichem Ziel vor längerer Zeit von der Bürgerinitiative erarbeitete und bereits an den Start gegangene Internetpräsenz „www.zukunft-westharz.de“, auf der konkrete Arbeitsgruppen zu Kooperationsthemen gebildet werden können und mit der ein Austausch aller Interessierten möglich wird.
Im Januar sind in Bad Grund, Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Osterode, Herzberg, Clausthal- Zellerfeld und Goslar Informationsveranstaltungen der Bürgerinitative geplant; Termine werden in Kürze bekannt gegeben.